31.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Luftsportgruppe Sulzbach-Rosenberg hält zwei Tage Hallenfest - Flugplatzlauf mit 25 Kindern Eine Auszeit über den Wolken

Sulzbach-Rosenberg/Fichtelbrunn. (aja) "Wenn ich mit kleinen Kindern fliege, erzähle ich ihnen immer: Wir fliegen zu einer Ritterburg und zu einem Märchenschloss", so Gerhard Pirner, Vorsitzender der Luftsportgruppe Sulzbach-Rosenberg. Gemeint sind bei diesen Phantasieflugreisen die Burgruine Lichtenegg und das Schloss Neidstein.

Voller Einsatz beim Flugplatzlauf: Die Kinder gaben alles, um einen guten Platz zu belegen. Bild: aja
von Redaktion OnetzProfil

Doch nicht nur die Rundflüge wurden während des zweitägigen Hallenfestes auf dem Flugplatz in Fichtelbrunn gut angenommen. Auch der 7. Flugplatzlauf sorgte bei 25 Kindern von 3 bis 13 Jahren für sportlich-ambitioniertes Wettkampfverhalten. Und das Beste daran war: Jeder Teilnehmer, der ins Ziel kam, erhielt nicht nur eine Urkunde, sondern zudem einen Pokal.

Bis zu 1500 Metern

Aufgeteilt in drei Gruppen, gestaffelt nach Jahrgängen, gingen zunächst zehn Bambini-Läufer an den Start, um eine Distanz von 500 Metern zu absolvieren. Im Anschluss liefen acht Laufbegeisterte die Strecke mit 1000 Meter Länge.

Abschließend waren die "alten Hasen" an der Reihe und rannten 1500 Meter in Rekordzeit. Auch ein "Wiederholungstäter", der seit 2007 jeden Flugplatzlauf mitgemacht hat, ging an den Start. Damals war er der jüngste Teilnehmer, diesmal gehörte er mit zu den ältesten Läufern.

Als Beitrag zum Kinderferienprogramm konnten die jungen Besucher sich in einen der zwölf Flieger setzen und natürlich mit erfahrenen Piloten einen kleinen Rundflug erleben. Zudem gab es vor Ort einen Flugsimulator, in dem der Aufenthalt in einem Segelflieger nachgestellt wurde. Ein "ausrangiertes" Feuerwehrauto hat die Lehendorfer Feuerwehr vor einiger Zeit der Luftsportgruppe überlassen. Rundfahrten mit diesem heißen "Oldie" waren beim Hallenfest ein echter Hit.

Eingeschränktes Fliegen

Am schönsten Tag der Woche, am Samstag, kamen zahlreiche Gäste, die sich gerne mit einem guten Stück selbstgemachten Kuchen, Kaffee oder frischen Bratwürsten stärkten und sich über den Luftsport sowie über die Vereinsgeschichte informierten. Sonntag fiel vormittags das Fliegen sprichwörtlich ins Wasser, dennoch kamen einige Gäste, um die Flugplatzläufe zu sehen. Außerdem lockte eine herrlich duftende "Sau am Spieß" Mittagsgäste an. Nachmittags klarte es ein wenig auf, und so konnten Rundflüge doch noch gestatrtet werden.

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