Luhe-Wildenau.
Lkw-Kran nicht eingefahren: schwerverletzt

(ms) Spektakulärer Unfall in der Ortsdurchfahrt Oberwildenau: Ein mit einer großen Stahlseilrolle beladener Lkw aus Österreich blieb am Donnerstag gegen 16 Uhr beim Einfahren in die Bahnunterführung, direkt beim Feuerwehrhaus, hängen. Der 45-jährige Fahrer hatte es nach Angaben der Polizei versäumt, den Kran des Lasters einzufahren. Dadurch wurde der Lkw hochkatapultiert und stürzte um. Das Führerhaus knallte erst gegen die Decke der Unterführung und wurde dann an die Mauer gedrückt.

Um den Fahrer aus der total eingedrückten Kabine zu bergen, waren zwei Schaufellader erforderlich. Mit deren Hilfe konnte der Laster von der Mauer weg auf die Seite geschoben werden. Bis der Schwerverletzte aus dem Wrack befreit war, verging eine Stunde. "Die Hilfskräfte mussten mit den beengten Verhältnissen unter der Brücke zurechtkommen", berichtete der Oberwildenauer Kommandant Sebastian Hartl. Auch die Feuerwehren Schirmitz und Wernberg sowie das THW Weiden waren im Einsatz. Die Bergung des Lasters zog sich bis in den späten Abend hin. Die Eisenbahnstrecke Regensburg-Hof war von 16.05 bis 16.50 Uhr gesperrt.
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