Maibaumaufstellen: Einstündiger Kampf gegen Schwerkraft
Spektakel am Stachus

Exakt 44,73 Längenmeter misst heuer der Maibaum im Bibertal. "Unter 40 Meter geben wir uns nicht zufrieden", erklärte einer der jungen Männer, die das Ungetüm am Dienstagabend bei leichtem Regen in die Höhe hievten.

Zahlreiche Zuschauer fanden sich trotz der widrigen Witterung zu dem Spektakel am Stachus ein. Sie erlebten ein überaus erfolgreiches Maibaum-Debüt des neuen Feuerwehr- Kommandanten Johannes Hübner. Der 22-Jährige führte beherzt Regie und gab seinen Mitstreitern stets die richtigen Kommandos. Beratend zur Seite stand ihm dabei sein Vorgänger Julian Ritter, den berufliche Gründe in die Nähe von Würzburg verschlagen haben. Zum Maifest kehrte er jedoch in seine Heimat zurück.

Eine gute Stunde lang kämpften die etwa 30 Männer gegen die Schwerkraft und den Regen. Dann ragte das stolze Frühlingssymbol endlich aufrecht in den Abendhimmel. Im alten Schulhof versorgten derweil Feuerwehr und Motorradclub die Besucher kulinarisch. Besonders beliebt war die Steinofenpizza, die schon bald ausverkauft war.

Die kühle Walpurgisnacht verbrachten die etwa 150 Besucher im beheizten Zelt oder am lodernden Lagerfeuer unterm Maibaum. Mit fortschreitender Stunde fanden sich dort auch immer mehr Fahrräder, Blumenstöcke und Gartentore ein.
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