Markgraf will Eltern der Lehrlinge mit einbinden - 20 Neue starten
Ausbildung auf breiter Basis

Sämtliche Ausbilder hießen die neuen Lehrlinge und ihre Eltern willkommen.

Immenreuth (bkr) "Sie haben die richtige Entscheidung getroffen, bei Markgraf die Lehre zu beginnen." Dipl.-Ingenieur (FH) Karl-Günter Krauß, Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Tiefbau, beglückwünschte am Donnerstag 20 junge Damen und Männer mit ihren Eltern, die am Montag ihre Ausbildung bei dem Bauunternehmung beginnen wollen.

Das Kompetenzzentrum in Immenreuth präsentierte sich dazu als Forum der Begegnung und Information. Eine Verbindung, eine Gemeinschaft zwischen der Ausbildungsstätte zu schaffen, den Auszubildenden und den Erziehungsberechtigten das Unternehmen mit seiner Leistungsfähigkeit und Vielfältigkeit vorzustellen, war das Ziel. Alle Führungskräfte mit Verbindung zur Ausbildung waren gekommen, standen Rede und Antwort. Eigens aufgebaute Stationen zu den Ausbildungsberufen vermittelten einen Überblick, die ersten Kontakte zwischen Ausbildern und Auszubildenden entstanden.

Handwerk ist gefragt

Wie sehr umworben die Auszubildenden sind, sprach geschäftsführender Gesellschafter Rainer Markgraf an. Intention von Markgraf sei es, künftig auch die nichtakademische Bevölkerung der Oberpfalz und Oberfrankens im Herzen Europas zu fördern und den Standort stark für die Zukunft zu machen. "Die beiden Regionen sind die leistungsstärksten in Deutschland", betonte Rainer Markgraf. Mit Genugtuung erwähnte er, dass die Oberpfalz bereits zum dritten Mal die Auszeichnung als innovativste Region Deutschlands erhalten hat.

Rainer Markgraf betonte, er wolle die Leistungsstärke der immer noch jungen Bauunternehmung erhalten. Aus- und Weiterbildung genießen deshalb hohen Stellenwert. Über eintausend Mann-Tage im Jahr investiere das Unternehmen dafür. "Die Lässigkeit der Schule ist vorbei", meinte Rainer Markgraf als er auf die Herausforderungen für die jungen Leute blickte.

Ausbildung ist Chefsache", so die Leiterin Personal und Unternehmenskommunikation, Diplom-Betriebswirtin (FH) Susanna Merkl. Sie vermittelte ein Portrait von Markgraf mit Firmensitz in Bayreuth und dem Immenreuther Kompetenzzentrum. 700 Mitarbeiter schaffen in ganz Deutschland eine Bauleistung von 300 Millionen Euro. Die Leistungsfähigkeit untermauerte sie in einer beeindruckenden Präsentation mit der Auszeichnung großer Projekte mit der "LEED Gold"-Zertifizierung. Merkl führte vom Hoch- und Tiefbau, Leitungs- und Flughafenbau über Bahnbau durch die Geschäftsfelder in ganz Deutschland. "Die Ausbildungsquote liegt bei Markgraf bei 9,5 Prozent", so Susanna Merkl.

An der Spitze dabei

Karl-Günter Krauß bezeichnete es als sehr wichtig, die Eltern in die Ausbildung mit einzubinden. Als einen Grund nannte er die schlechten Erfahrungen vergangener Jahre, als von zehn Lehrlingen nur fünf oder sechs die Lehre abgeschlossen haben. "Wir sind bestrebt, weiterhin zu den zehn besten großen mittelständischen Bauunternehmungen in der Republik und zu den Besten in der Berufsausbildung zu gehören. Der Bau ist eine anspruchsvolle Branche geworden. Wir wollen Qualität abliefern und haben uns dem Qualitätsmanagement verschrieben. Die Mitarbeiter sind unser Kapital und wir stellen sie in den Mittelpunkt", versicherte Krauß. Er appellierte an die Eltern die Ausbildung ihrer Kinder aktiv zu begleiten.
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