MdB Schieder trifft in Frankreich einen Professor aus der Oberpfalz - Arbeit für die Forschung
High-Tech-Reise mit heimatlichem Kontakt

Unter Leitung von MdB Marianne Schieder (SPD) besuchte vor kurzem eine Delegation des Bundestag-Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung das weltgrößte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik, das CERN. Dabei galt das Interesse der Abgeordneten insbesondere dem modernsten Teilchenbeschleuniger der Welt, dem Large Hadron Collider (LHC) und dem jüngst erbrachten Nachweis des Higgs-Boson. Deutschland ist mit einem Anteil von 20 Prozent an den Gesamtkosten des CERN der größte Beitragszahler unter den 20 Mitgliedsländern.

Intensivste Strahlung

Anschließend reiste die Delegation weiter nach Grenoble (Frankreich), um die European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) und das Institut Laue-Langevin (ILL) zu besuchen. Die ESRF ist ein internationales Zentrum der Grundlagenforschung. Sie betreibt Europas stärkste Synchrotron-Strahlungsquelle und damit eine der drei stärksten Röntgenstrahlungsquellen der Welt. Zweck der ESRF ist der Betrieb einer hoch leistungsfähigen Synchrotron-Strahlungsanlage für Forschungszwecke, Entwicklung und Bau neuartiger Experimentier-Einrichtungen, wissenschaftliche und technische Unterstützung von Wissenschaftlern aus den Mitgliedstaaten bei der Planung, Durchführung und Auswertung ihrer Experimente und Messungen sowie die Durchführung eigener Forschungsarbeiten.
Zweck des ILL sind der Betrieb eines Hochflussreaktors (HFR) für Neutronenforschung für friedliche Zwecke, Entwicklung und Bau neuartiger Experimentier-Einrichtungen, Unterstützung der auswärtigen Wissenschaftler bei Planung, Durchführung und Auswertung ihrer Experimente und Messungen sowie die Durchführung eigener Forschungsarbeiten. Die Neutronen dienen der zerstörungsfreien Untersuchung der Struktur und Dynamik von fester, gasförmiger oder flüssiger Materie in den Bereichen Materialwissenschaft, Biologie, Chemie und Medizin und Teilchenphysik. Im ILL traf MdB Marianne Schieder auf einen sehr guten Bekannten: Professor Dr. Helmut Schober, den wissenschaftlichen Direktor des ILL. Schober stammt aus Wernberg-Köblitz und hat mit Marianne Schieder am Nabburger Gymnasium Abitur gemacht. Seit 1994 arbeitet er am ILL.
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