Medienerziehung das A und O

Auch für Smartphones und Tablet-Computer gibt es mittlerweile Filter-Apps. "Schutzprogramme auf mobilen Geräten stecken aber noch in den Kinderschuhen", sagt Kossel. Gerade bei mobilen Geräten sollten Eltern Kinder beim Surfen möglichst gut begleiten.

Generell sollten sich Eltern nicht nur auf Programme verlassen, sagt auch Kristin Langer von der Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht". "Filterprogramme können Eltern zwar technisch unterstützen. Eine Medienerziehung ersetzen sie aber nicht." Wichtig sei es, Zusammenhänge zu erklären, vor Gefahren zu warnen und Hilfestellungen bei Problemen zu bieten.

"Das Massenangebot im Internet überfordert Kinder leicht", weiß die Expertin. Gemeinsam sollten gute Kinderseiten ausgesucht werden - etwa bei den Kindersuchmaschinen oder auf www.klick-tipps.net. Auch das "Surfschein"-Angebot auf www.internet-abc.de könne helfen, Kindern den richtigen Umgang mit dem Netz beizubringen. Später könne man die Freiheiten schrittweise ausbauen und irgendwann nur noch mit Blacklists oder einer Zeitbegrenzung arbeiten, sagt Langer. "Nur gut vorbereitet können sie später auch alleine im Internet klarkommen." (dpa)
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