15.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Mehrere Unfälle im Tätigkeitsbericht des Altenschwander Kommandanten - Jugendausbildung Auf der B 85 gibt es öfter Arbeit

Kommandant Franz Götz berichtete bei der Jahreshauptversammlung der Altenschwander Feuerwehr über die Tätigkeit der Aktiven im abgelaufenen Jahr. In Aktion trat auch die starke Jugendgruppe.

von Ingrid SchiederProfil

Beinahe schon resignierend sprach Götz eingangs von einem Fehlalarm im Januar letzten Jahres, als der Druckknopf bei der Gemeindekanzlei eingeschlagen wurde. Er habe die Polizei geholt und zwei neue Scheiben eingebaut. Diese seien aber wenig später erneut zerbrochen worden.

Die Altenschwander Wehr ist des öfteren bei Verkehrsunfällen gefordert. Am 27. Dezember ereignete sich eine Kollision auf der B 85 in der Einfahrt Warmersdorf. Einige Autofahrer hätten sich aufgeregt, da sie nach vermeintlicher Umfahrung der Unfallstelle wieder vor dem gleichen Problem standen.

"Prinzipiell muss jeder selber schauen, wie er nach Schwandorf oder Cham kommt, wenn die Straße gesperrt ist", betonte Götz. Wenn der gesamte Verkehr durch Altenschwand müsse, dann gebe es ein Problem mit den Lkw, "die wir unmöglich alle durchbringen". "Vielleicht bekomme man von der Gemeinde vier Umleitungsschilder "SAD 18 bis Altenschwander Straße Richtung Industriegebiet."

Gefahrgutübung

Im Zuge der Brandschutzwoche fand eine Übung an der neuen Turnhalle in Bodenwöhr statt. Sechs Übungseinheiten seien abgehalten worden, darunter eine Gefahrgutübung am Bahnhofsgelände in Bodenwöhr sowie eine weitere in der Feuerwehrschule in Regensburg.

Seit 1986 sei erstmals kein Leistungsabzeichen mehr abgelegt worden. Fünf von neun Mann seien Schichtarbeiter bei der Gruppe, die 2003 begann. Daher habe man den Kurs auf heuer verschoben. Die Jugendflamme sei 2003 eingeführt worden. Mit sieben Jugendlichen fand der erste Teil statt. Im einzelnen waren dies Thomas Eichinger, Stefan Fleischmann, Bernhard Kreitner, Stephan Obermeier, Alexander Probst, Marco Süß und Sebastian Wiltsch. Die Jugendflamme sei der Einstieg in die Feuerwehr und beinhalte drei Stufen.

Insgesamt nahmen zwölf Jugendliche an zehn Übungseinheiten als Vorbereitung der jeweiligen Prüfungen teil. Bronze erhielten Thomas Eichinger, Stefan Fleischmann, Bernhard Kreitner, Stephan Obermeier, Alexander Probst, Marco Süß und Sebastian Wiltsch.

Gold konnten Michael Gattinger, Manfred Götz junior, Stefan Pöll und Sandro Windisch entgegennehmen. Bereits vier Mal hat Martin Eichinger teilgenommen, er wird in Kürze eine Urkunde dafür erhalten. Auch im letzten Jahr seien die Hydranten kontrolliert worden. "Die Mängel werden langsam weniger", konstatierte Götz. Das Mehrzweckfahrzeug sei am 1. Mai in Dienst gestellt worden. Insgesamt sei 300 Stunden daran gearbeitet worden.

Nur zehn Prozent der Haushalte wären mit Rauchmeldern ausgerüstet, bemängelte der Kommandant. "Man könnte sich auch einen Hund zulegen, aber Rauchmelder sind pflegeleichter und kostengünstiger", meinte er angesichts dessen, dass in Bad Abbach ein Vierbeiner als Lebensretter fungierte.

In Nittenau habe es hingegen einen Toten, in Massing zwei gegeben. Wenigstens die Schlafräume und Kinderzimmer sollten mit geprüften Rauchmeldern ausgestattet sein.

Neues Material

Das Ausrüstungsmaterial sei von der Gemeinde erst im Dezember bestellt worden, alles bis auf die Dienstjacken. Wer seine Jacke nicht mehr brauche oder aus ihr rausgewachsen sei, solle dies melden, denn die Jacken würden für die Jugendlichen benötigt, so Götz.

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