03.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Mit "Leo" durch den Übungsplatz Tipps und Termine

von Redaktion OnetzProfil

Grafenwöhr. Eine Rundfahrt durch den Truppenübungsplatz Grafenwöhr bietet der regionale Gästeführerverein Leo am Samstag, 13 September, an. Um 11 Uhr ist Führung durch das Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr, Martin-Posser-Straße 14; 11.45 bis 15 Uhr Busführung mit einem Bundeswehrangehörigen durch den Truppenübungsplatz.

Dort ist vorgesehen ein Besuch von Hauptlager, Wache 20, Netzaberg, Truppenlager, Südlager Vilseck und der historischen Wolfsschützenkapelle aus dem 17. Jahrhundert. Vom Schwarzen Berg mit seinem Bleidornturm hat man eine herrliche Aussicht.

Die Ruinen von Haag und Hopfenohe sind zwei Beispiele der über 50 geräumten Dörfer. Der Erweiterung durch die Wehrmacht fielen bis 1939 über 50 Ortschaften zum Opfer. Deren 3500 Einwohner wurden kurzerhand ausgesiedelt. 1945 übernahm die US-Armee den Truppenübungsplatz und betreibt ihn bis heute.

Der berühmteste Soldat war Elvis Presley. Über ihn und die 100-jährige Geschichte des Truppenübungsplatzes erzählt das Militärmuseum.

Verbindliche Anmeldung bei Irene Scharmacher, Telefon 09665/953665, oder an info[at]busfuehrungen[dot]de. Anmeldeschluss ist Montag, 8. September. Gültiger Personalausweis oder Reisepass nötig. Der Preis von 12 Euro pro Person ist rechtzeitig auf das Konto von Leo e.V. Iban: DE54 7525 0000 0200 3099 53, Bic: BYLADEM1ABG, Verwendungszweck "Lagerrundfahrt Grafenwöhr" zu überweisen.

Hintergrund ist die Veranstaltungsreihe, die der Verein der Gästeführer im Landkreis (Leo) zusammen mit der VHS Amberg-Sulzbach heuer zum Thema "25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs" durchführt.

Zur Person Der Heimat eng verbunden

Speinshart. (lfp) Frater Korbinian Florian König wurde 1993 in Eschenbach geboren. Er empfing die Taufe in der Eschenbacher Kreuzkirche und gehörte zunächst der Evangelischen Kirche an. Aufgewachsen ist er in Oberbibrach.

Seiner Heimat ist er eng verbunden. Dort nahm ihn seine Großmutter immer mit zu den Gottesdiensten in der Expositurkirche St. Johannes. So wuchs seine Verbindung zur Katholischen Kirche und im Alter von 16 Jahren konvertierte er 2010 zum katholischen Glauben und empfing von Pater Adrian Kugler die Firmung.

Dies geschah nicht ohne Grund: Denn seit 2009 war er als Schüler am Spätberufenen-Gymnasium Fockenfeld. Dort reifte seine Entscheidung, Priester werden zu wollen und so fasste er kurz vor seinem Abitur 2012 den Entschluss, in das Kloster Speinshart einzutreten. Am 8. September 2012 wurde er mit der Einkleidung in das Noviziat in Speinshart aufgenommen.

Seit 2013 studiert er katholische Theologie und Philosophie an der Universität Regensburg. Während seines Studiums wohnt er im Priesterseminar Regensburg. Er übernimmt Organisten- und Kantorendienste im Kloster und spielt beispielsweise auch in Vorbach die Orgel.

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