19.02.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Motorsägenkurs macht die Arbeit im Wald "bestimmt leichter und sicherer": "Alte Hasen" lernen noch dazu

von Autor NEHProfil

Das Alfelder Feuerwehrhaus und der Wald bei Otzenberg waren die Schauplätze eines Motorsägenkurses der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten. Er war mit 16 Teilnehmern ausgebucht.

Lehrgangsleiter Philipp Bauer zur Einführung: "Die Waldarbeit zählt zu den gefährlichsten Tätigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft. Ein Großteil der Unfälle ist auf Unkenntnis der fachgerechten Fall- und Schnitttechniken, mangelnde Schutzausrüstung und fehlendes Hilfswerkzeug zurückzuführen." Auch Wissenslücken in der Ausbildung und mangelnde Erfahrung spielten eine große Rolle.

Zuerst stand die Theorie auf dem Lehrplan. Details über den Ablauf bei der Waldarbeit, Sicherheitsbestimmungen sowie Wartung und Pflege der Kettensäge wurden erörtert. Richtig zur Sache ging es am zweiten Tag. Zwei Gruppen übten unter der Leitung von Philipp Bauer und Tobias Sauer im Waldgebiet von Karl Fischer bei Otzenberg das Bäumefällen. Obwohl keine Neulinge dabei waren, hatte nach diesen sechs Stunden Waldarbeit jeder an Wissen und praktischer Erfahrung gewonnen.

Katja Deckert von der Forstverwaltung verteilte am Ende Bescheinigungen über den Besuch des Lehrgangs. Ein älterer Teilnehmer stand nicht alleine mit seinem Fazit: "Ich gehe schon seit vielen Jahren in den Wald und fälle Bäume, aber dieser Lehrgang macht mir die Arbeit in Zukunft bestimmt um einiges leichter und vor allem auch sicherer."

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