17.10.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Museumsmesse soll Fortbildung ausbauen helfen - Schwerpunkt in der Pädagogik Plattform für künftiges Netzwerk

Mit einer Museumsmesse als Fortbildung für Lehrer aller Schularten beschritt das Freilandmuseum Neusath-Perschen am 8. Oktober absolutes Neuland. Unter den 25 Museen, die sich im Denkenbauernhof den zahlreichen Pädagogen aus der Oberpfalz präsentierten, befand sich auch das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum Oberviechtach.

von Autor SLUProfil

Auf einer eigens für diesen Zweck von Werkstattleiter Hubert Bauer gefertigten Stellwand wurden die verschiedenen Abteilungen des Museums präsentiert. Zusätzlich gab es auch Hinweise auf den im Entstehen begriffenen Goldlehrpfad.

Schule im Blick

Der Vorsitzende des Museumsvereins, Altbürgermeister Wilfried Neuber, stand während des gesamten Tages für Fragen zur Verfügung und versorgte die interessierten Lehrkräfte mit Informationsmaterial. Am Vormittag gab es im Medienraum des Freilandmuseums zwei Referate, die sich mit dem Bereich "Museum und Schule" aus verschiedenen Blickwinkeln beschäftigten. Am Nachmittag folgten Kurzreferate mit konkreten Angeboten für Lehrerfortbildungen an Oberpfälzer Museen.

Einer der Redner war Rektor Siegfried Bräuer, im Oberviechtacher Museum für die Museumspädagogik zuständig. Das Thema seines Vortrags lautete "Schule, Museum und Festspiel". Bräuer ist auch Mitglied des überregionalen Arbeitskreises "Museumspädagogik", der die Museumsmesse unter der Leitung von Dr. Birgit Angerer, der wissenschaftlichen Leiterin des Oberpfälzer Freilandmuseums, vorbereitete.

Gezielte Fortbildung

Die Beteiligten werteten die Museumsmesse einhellig als Plattform für ein zu schaffendes Kooperationsnetzwerk von Museumsmitarbeitern und Pädagogen, das in Zukunft durch gezielte weitere Fortbildungsveranstaltungen ausgebaut werden soll. Bei den Oberviechtachern Verantwortlichen stieß diese Initiative auf offene Ohren.

Ab Frühjahr kommenden Jahres wird der museumspädagogische Aspekt nach der Erstellung des Kulturkalenders für 2009 sowie der Fertigstellung des Mühlradkastens und des Konzepts "Handwerk und Hausnamen" den Schwerpunkt der Museumsarbeit bilden.

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