25.09.2009 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Nach 15 Jahren Pause wieder aktiv - Heuer zwölf Paare - Schon vor dem Krieg In Pursruck erwacht die Kirwa

von Autor (gri)Profil

In Pursruck ist die Freude groß: 15 Jahre nachdem in dem Dorf letztmals ein Kirwabaum ausgetanzt worden ist, haben sich heuer zwölf Paare gefunden, den alten Brauch fortzuführen. "Wir können es kaum erwarten", sagt Kirwachef Markus Schäffer (18).

Die Kirwa in Pursruck blickt auf eine lange Tradition zurück. Der Brauch wurde im Ort bereits vor dem Krieg gepflegt. Danach war erstes Baumaustanzen im Jahr 1949, viele legendäre Kirwatage reihten sich hinein bis in die 90er. Vor 15 Jahren kam das vorläufige Ende, als sich in Pursruck und Schwand nicht mehr genug Kirwaburschen fanden.

Heuer sieht alles ganz anders aus. Die Burschen und Moidln sind motiviert und können auf Unterstützung der Ehemaligen bauen. Franz Fruth aus Schwand stiftet den Baum, der am Samstag, 3. Oktober, ab 14 Uhr aufgestellt wird. Dazu sind Helfer aus Nachbarorten willkommen. Um 20 Uhr sticht Bürgermeister Norbert Probst im Festzelt neben dem Vereinsheim das erste Fass Bier an. Die aus Aschach stammende Band "Mir Drei und Du" sorgt für Stimmung. Am Sonntag, 4. Oktober, streben die Kirwapaare direkt dem Höhepunkt zu: Dem Austanzen um 14.30 Uhr; ab 13.15 Uhr holen die Burschen ihre Moidln ein. Beim Austanzen und danach im Zelt spielen die "Hehnerstebera", ebenfalls aus Aschach. Sie übergeben um 18 Uhr an die "Kirzagrod'n", die für die Musik am Sonntagabend zuständig sind.

Am Montag ist der Kirwabär unterwegs. Ab Mittag zieht er durch den Ort. Zum Ausklang heizt ab 20 Uhr die Band "Royal" ein. Das Zelt ist mit Holzboden und Heizung ausgestattet. Gegen 23 Uhr steht die Baumverlosung auf dem Programm.

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