25.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Nach der Studienpause: FCA-Stürmer beim 5:1-Derbysieg in Ammerthal schon wieder ganz der Alte Benny Werners Doppelpack entscheidet

von Redaktion OnetzProfil

Ammerthal. Am Mittwoch trainierte er das erste Mal wieder mit der Mannschaft, am Samstag wurde er eine halbe Stunde vor Schluss eingewechselt und entschied das Spiel. Rückkehrer Benjamin Werner sorgte mit einem Doppelpack in den Schlussminuten für den 5:1-Derbysieg des FC Amberg in der Fußball-Bayernliga Nord bei der DJK Ammerthal.

So deutlich wie das Ergebnis, war das Nachbarduell vor 1500 Zuschauern aber nicht. In den ersten 60 Minuten hatte Ammerthal die besseren Chancen und kassierte in den letzten sieben Minuten noch drei Gegentore. Und wieder zeigte sich, wo der Schuh bei der DJK drückt. Das Team von Trainer Andi Speer ("Wir können nicht immer nur von Pech reden. Es liegt manchmal auch an mangelnder Qualität") betreibt einen hohen Aufwand, erarbeitet sich Möglichkeiten, verwertet diese aber einfach nicht.

Der Druck auf beide Mannschaften war aufgrund der Tabellensituation immens, was sich auch mehrmals speziell auf der Amberger Bank bemerkbar machte. Bei vielen Schiedsrichterentscheidungen stürmte der FCA-Tross wie von der Tarantel gestochen auf den Platz, was der gut leitende Unparteiische schließlich unterband. Der FC Amberg hatte durch seine individuelle Klasse auf den Schlüsselpositionen erwartungsgemäß mehr vom Spiel, richtig überzeugen konnte der mit zahlreichen regionalligaerfahrenen Spielern bestückte Favorit aber nicht. Der Sieg für die Elf von Timo Rost war am Ende dennoch verdient. "Natürlich ist der Sieg etwas zu hoch ausgefallen, aber meine Mannschaft setzte die Vorgaben perfekt um", sagte Rost. "Insgesamt denke ich schon, dass wir ein ordentliches Spiel abgeliefert haben, ich bin mit der Leistung durchaus zufrieden."

Chancen auf Silbertablett

Zufrieden hätte auch Andi Speer sein können, wären da nicht eine Handvoll individueller Fehler gewesen, die Amberg besonders in der Schlussphase gnadenlos ausnutzte. Benjamin Werner, der sich vergangene Woche früher als erwartet von seiner studienbedingten Fußballpause zurückgemeldet hatte und Tobias Wiesner - dessen Rückkehr von einem beruflichen USA-Aufenthalt verzögerte sich - ersetzte, bekam nach seiner Einwechslung zwei Chancen auf dem Silbertablett serviert und verwertete diese eiskalt zum entscheidenden 1:3 und 1:4 (83./87.).

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