Nachbarkämpfe in Fuchsmühl, Friedenfels und Kondrau - SV Schönhaid empfängt den TSV ...
Derbystimmung in der Kreisklasse

1:1 trennten sich am vergangenen Sonntag der TSV Neualbenreuth (links Oliver Zettl) und der SV Griesbach (rechts Gregor Zölch). Diesmal tritt der TSV beim Tabellenzweiten SV Schönhaid an, die Griesbacher empfangen den SV Leutendorf. Bild: hho
Tirschenreuth. (kap) Derbys bestimmen in der Kreisklasse Stiftland den anstehenden Spieltag. Dabei trifft der TSV Friedenfels (11./22 Punkte) auf die nur um zwei Punkte besser gestellte DJK Falkenberg (8./24). Die enge Tabellenkonstellation verspricht zusätzlichen Zündstoff. Davon liegt auch genügend im Nachbarschaftsduell zwischen der SG Fuchsmühl (5./28) und dem SV Pechbrunn (9./24).

Nach der Niederlage in Steinmühle konzentriert sich der SV Schönhaid (2./31) auf den zweiten Tabellenplatz. Allerdings sollten sich die Gastgeber gegen den erstarkten TSV Neualbenreuth (6./26) keinen weiteren Ausrutscher erlauben. Ähnliches gilt für den SV Griesbach (3./30), der den unmittelbaren Konkurrenten SV Leutendorf (4./28) erwartet.

TSV Konnersreuth II       So.       13 Uhr       TSV Waldershof II
Die Hausherren werden zwar absteigen, dennoch fordert Trainer Rudi Tragl mehr Ehrgeiz von den Spielern. Sie sollen wenigstens ordentliche Spiele abliefern und sich anständig präsentieren. Gegen die Gäste wird kaum etwas zu holen sein, zumal sich die Personallage drastisch verschlechtert hat. Nach dem wichtigen Sieg gegen Brand reisen die Gäste etwas entspannter an. "Trotzdem müssen wir uns steigern, um erfolgreich zu bestehen", sagt Trainer Stefan Schindler. Fehlen wird Walter, hinter dem Einsatz von Torwart Neubauer steht ein Fragezeichen.
SF Kondrau II       So.       13 Uhr       SV Steinmühle II
Beide Mannschaften kämpfen mit großen Personalproblemen. Bei den Hausherren fehlen drei wichtige Leute. Trotzdem bringt SF-Trainer Sascha Haberkorn eine schlagkräftige Truppe zusammen, die gegen den zuletzt drei Mal in Folge siegreichen Gegner mithalten kann. "In Kondrau haben wir uns schon immer schwer getan", sagt SV-Spielleiter Christian Quast. Mit einem Zähler wäre er schon einverstanden, fehlen doch mit Fachtan, Käs, Schwägerl und Zimmert vier Leistungsträger.

TSV Friedenfels       So.       15 Uhr       DJK Falkenberg
Das eh schon prestigeträchtige Derby erhält durch die prekäre Tabellensituation beider Kontrahenten zusätzlichen Zündstoff. Beiden Teams droht weiterhin der Relegationsplatz um den Klassenerhalt. Die Vorgabe beider Trainer ist deshalb klar: Verlieren verboten. Bei den Hausherren fehlt lediglich Tobias Schultes. Enttäuscht war Gästecoach Markus Pappenberger von der Einstellung einiger Spieler gegen Leutendorf. "Sie stehen im Derby in der Pflicht", setzt der Trainer die Betroffenen unter Druck. Die Personallage hat sich kaum verbessert, so dass er die Anfangsformation erst kurzfristig bekannt gibt.
SV Griesbach       So.       15 Uhr       SV Leutendorf
Gleich sechs Ausfälle beklagte Spielleiter Thomas Reger am vergangenen Wochenende. Die Nachrücker überzeugten ihn, so dass der eine oder andere eine weitere Chance bekommen wird. Die Anfangsformation entscheidet sich kurzfristig, da nicht bekannt ist, wer sich gesund zurückmeldet. Um den zweiten Tabellenplatz nicht aus den Augen zu verlieren, fordert Reger einen Sieg. Diesen haben auch die Gäste im Visier, die ebenfalls mit großen Personalproblemen anreisen. Trainer Michael Traznik hat ein Torwartproblem, außerdem fallen zwei Verteidiger aus.

TSV Brand       So.       15 Uhr       Wacker Marktredwitz
Mit einer mageren Nullnummer musste sich der Tabellenführer in der Vorrunde begnügen. Diesmal will FC-Trainer Otto Nachtmann keinerlei Zweifel aufkommen lassen, wer im Stadtderby als Sieger den Platz verlässt. Trotz einiger Ausfälle fordert er einen Dreier. Für den Absteiger bleibt logischerweise nur die Außenseiterrolle. Zu verschenken jedoch gibt es für ihn nichts. Im Schongang werden die Gäste kaum zu den Zählern kommen.
SG Fuchsmühl       So.       15 Uhr       SV Pechbrunn
Nur wenige Kilometer trennen die beiden Kontrahenten. Auch in der Tabelle liegen sie lediglich vier Zähler auseinander. Eigentlich ist es für beide Trainer ein leichtes Spiel. Gerd Kreil und Mario Bächer sind sich einig, dass es vor dem Derby keinerlei Worte mehr bedarf. Jeder Spieler weiß, um was es geht. Nach der knappen 1:2-Vorrundenniederlage fordert Kreil Revanche. Kollege Bächer glaubt, dass ihn seine Mannschaft nicht hängen lässt und ihm einen Sieg schenkt. Personalprobleme gibt es auf beiden Seiten nicht.

SV Schönhaid       So.       15 Uhr       TSV Neualbenreuth
Mit der schwachen Leistung in Steinmühle hat sich die Heimelf vom Gedanken an die Meisterschaft verabschiedet. "Meine Mannschaft muss endlich wieder eine akzeptable Leistung abliefern und dann sprechen wir über den zweiten Tabellenplatz", sagt SV-Trainer Karl Rößler. Um gegen die Gäste zu bestehen, bedarf es für ihn einer gewaltigen Leistungssteigerung. Allerdings beklagt Rößler mit Rotsünder Daniel Wenisch, Christoph Zeitler und Oliver Wedlich drei nicht zu ersetzende Ausfälle. Noch immer trauert TSV-Spielleiter Martin Maier den verschenkten Punkten gegen Griesbach nach. "In Schönhaid muss sich die Chancenverwertung gewaltig verbessern, sonst haben wir dort keine Chance." Personell entspannt sich die Lage etwas. Libero Andreas Rosner wird jedoch weiterhin schmerzlich vermisst. Zum ersten Mal bekommt Jugendspieler Thomas Küblböck eine Chance.
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