29.12.2003 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Neue, computergesteuerte Vierer-Bahn fast fertig - Nur acht in Spielkreis: Kegler gehen in die Vollen

von Redaktion OnetzProfil

Oberwildenau. (ast) Der lang ersehnte Wunsch der Kegler des SC Luhe-Wildenau geht in diesen Tagen in Erfüllung. Die neue Kegelbahn ist fertig. "Erst im April fand der Spatenstich statt, doch dank des guten Wetters ging der Bau zügig voran", freut sich Abteilungsleiter Gerhard Kres über die kurze Bauzeit.

Viele Stunden Eigenleistung steckten die Kegler in ihr neues Zuhause. Und darauf können sie nun stolz sein. Auch wenn im Vorraum noch einige Arbeiten zu erledigen sind, beginnt bereits in diesen Tagen das Training auf den vier Bahnen. Am Samstag, 17. Januar, steigt das erste Heimspiel gegen Neukirchen.

Die Bahn wurde in Plattenbauweise errichtet. Das heißt, dass die Bahnen zunächst auf Spanplatten und dann auf einem Schwingboden anstatt auf Estrich gelagert sind. Diese Bauweise ist kostengünstiger und bringt auch einen sehr geringen Geräuschpegel mit sich. "Der ruhige Kugellauf ist ein weiterer Vorteil", so Kres.

Die an das bestehende Sportheim angebaute Kegelanlage ist komplett unterkellert. Im Untergeschoss sind die Umkleidekabinen sowie Duschen untergebracht. "Unsere Bahn ist auf dem neuesten Stand der Technik", schwärmt der Abteilungschef. Die gesamte Anlage ist computergesteuert. Der Vorraum ist durch eine Glaswand abgetrennt, auf Monitoren werden die Ergebnisse sichtbar. Ein digitales Laufband rundet das Gesamtbild ab.

Um die Sauberkeit und den richtigen Glanz kümmert sich der "Pistenboy", eine automatische Putzmaschine. "Nur noch sieben andere Vierer-Bahnen gibt es im Spielkreis Weiden", weiß der stellvertretende Vorsitzende Michael Grünwald. Auf Grund der freitragenden Deckenkonstruktion waren keine Säulen notwendig, die den Blick beeinträchtigt hätten. "Auch der dunkelblaue Belag der Bahn ist nicht alltäglich", so Grünwald. Die gesamte Anlage ist hell und freundlich gehalten.

Auch Gesellschaftskegler sind auf der neuen Bahn willkommen. Mit einer Karte, die es im Sportheim zu kaufen gibt, können die Amateure ihrem Spielspaß nachgehen. Den ersten Neuner gab es auch schon zu feiern. Quasi im "Bautrikot" schob Josef Rauch beim inoffiziellen Training diesen auf Bahn eins.

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