Neue Schau: "Spaziergang durch Eschenbach"
Französischer Blick auf die Stadt

Einen "Spaziergang durch Eschenbach" bietet der Heimatverein den Besuchern des Taubnschusterhauses in den nächsten Wochen. Am Dienstag öffnet um 19.30 Uhr die neue Ausstellung mit Bildern des französischen Malers Jean Claude Sauvage im alten Ackerbürgerhaus in der Wassergasse.

Der 1947 in der Normandie geborene Sauvage zeichnete seit seiner Kindheit mit wachsender Begeisterung, sein ebenfalls malender Vater war ihm ein großes Vorbild. Während seiner beruflichen Laufbahn als Diplomingenieur für Hoch- und Tiefbau und als EDV-Experte im französischen Bankwesen fand er aber zu wenig Zeit für seine Leidenschaft. Erst im Ruhestand konnte er sich seinem Hobby mit viel Freude ausgiebig widmen. In seinem Wohnort Orleans an der Loire verbesserte er sein Können durch die ständige Mitarbeit in einem Maleratelier.

1970 heiratete er die Eschenbacherin Josefine Ott, die er während seines Studiums in Paris kennengelernt hatte. Seit gut vierzig Jahren kommt er mit seiner Frau regelmäßig nach Eschenbach. "Die Oberpfalz mit ihren weiten Horizonten, den kräftigen Farben und der für mich fremden Architektur hat mich sehr beeindruckt", erzählt Jean Claude Sauvage. "Für mich ist es ganz natürlich, dass ich Bilder der Stadt male, in der ich mich sehr wohl und fast heimisch fühle."

Kleiner Bildband

So sind zahlreiche Aquarelle der Stadt Eschenbach und ihrer reizvollen Umgebung mit dem Weihergebiet und der Klostergemeinde Speinshart entstanden, die jetzt im Taubnschusterhaus als "Spaziergang durch Eschenbach" gezeigt werden. Gleichzeitig wird vom Heimatverein auch ein kleiner Bildband mit allen ausgestellten Motiven vorgestellt, der für 3,50 Euro erworben werden kann.

Die Ausstellungseröffnung wird im Taubnschusterhaus mit einem "bayerisch-französischen Abend" begangen, bei dem es nach dem Ausstellungsrundgang auch eine Bewirtung mit Spezialitäten aus beiden Nationen geben wird. Weitere Öffnungszeiten der Ausstellung am 1., 5. und 12. Mai von 14 bis 17 Uhr. Für die Besucher gibt es dann in den Taubnschusterstuben oder im sonnigen Innenhof Kaffee und Kuchen.
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