Neue Sitzgruppe und 250-Euro-Spende: Apfelbacher 65-Jahr-Feier wirkt nach
Ausruhen auf Granitbruch

Spendenübergabe an der neuen Sitzgruppe: Im Beisein der stellvertretenden Bürgermeister Klaus Lehl (rechts) und (von links) Karl Lorenz überreichte Harald Held im Namen der Apfelbacher Dorfgemeinschaft einen großen 250-Euro-Scheck für den Verein "Hilfe für Anja" an Michael und Christine Sporrer. Bild: rn

Das Gemeinschaftswerk kann sich sehen lassen: Als auflockerndes Element zeugt eine Sitzgruppe auf der Freifläche neben dem Apfelbacher Dorfweiher vom Gemeinsinn der lebendigen Dorfgemeinschaft. Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz sprach bei der Abschlussfeier mit offizieller Freigabe von einer "tollen Sache, als Ergebnis eines erfolgreichen Festes".

Im August vergangenen Jahres hatten die Apfelbacher zwei Tage lang das 65-jährige Bestehen ihrer zu einem stattlichen Ortsteil angewachsenen Siedlung gefeiert. Bereits damals war angekündigt worden, von einem Teil des Überschusses eine große, auffallende Sitzgruppe anzuschaffen.

Dieses Vorhaben wurde in den vergangenen Wochen verwirklicht. Treibende Kraft dabei war erneut Harald Held, der bereits 2013 Ideengeber und unermüdliche Leitfigur der Jubiläumsfestlichkeit war. Mit seinen Helfern hatte er nun zu einem gemütlichen Beisammensein an der neuen Sitzgruppe geladen.

Alle in der Verantwortung

In dem kurzen offiziellen Teil sprach Held die Hoffnung aus, dass das gelungene Projekt auch sinnvoll genutzt und von allen Apfelbachern "eigenverantwortlich beschützt" werde. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, dass alle Einwohner in der Verantwortung stünden "gegen sinnlose Verschmutzung, Vandalismus oder ausufernde Partys". Held sprach gar von der "Aufgabe und Pflicht aller Apfelbacher", ihr Eigentum zu schützen.

Er rief aber auch dazu auf, den Platz zu nutzen und ihn nicht wie ein rohes Ei zu behandeln. Vielmehr solle er "in einem vernünftigen Rahmen" zu einem Treffpunkt für Jung und Alt, für Apfelbacher und Besucher werden. "Unser Wunsch ist es, dass dieser Ort zu einem Treffpunkt zum Ausruhen und zum ruhigen, gemütlichen Beisammensein wird."

Harald Held dankte allen Gönnern, Gästen und Helfern der 65-Jahr-Feier, "ohne die diese Sitzgruppe nicht zustande gekommen wäre". Stellvertretend nannte er die Firma Fremuth (Pressath), die die Eckpfosten setzte, die Familie Schreml (Grafenwöhr), die das Beschriftungsschild spendierte, und zwei Mitbewohner, die bei den Arbeitseinsätzen mit ihren Traktoren wertvolle Hilfe leisteten. In seinen Dank bezog er Bürgermeister, Stadtrat und Bauhofleiter Norbert Braun ein. Besonders hervor hob Held vier "Kumpel, die mich unterstützt haben, wann und wo immer ich sie gebraucht habe: Andreas, Fabian, Helmut und Paul".

Beim Verzinken

Als Kostenfaktoren nannte er Steine, Transport, Kran, Baggerarbeiten, Beton, Granitbruch und Bänke. Die noch fehlenden Bankteile befänden sich beim Verzinken. Der Rasen solle in den nächsten Wochen angesät werden. Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz sprach von einer erfolgreichen 65-Jahr-Feier, bei der in Apfelbach in großartiger Weise Zusammenhalt gepflegt worden sei. Die Stadt habe bei Bedarf gerne geholfen.

Mit dem verbleibenden Rest des Festerlöses wollte die Dorfgemeinschaft die Arbeit des Vereins "Hilfe für Anja" unterstützen: Harald Held überreichte an Christine und Michael Sporrer eine Spende von 250 Euro. Sie soll einen Beitrag zur Finanzierung der Typisierungen leisten. Michael Sporrer dankte und informierte, dass bereits rund 35 000 Typisierungen erfolgt seien, die Kosten von jeweils rund 50 Euro verursachten.
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