Neue Wanderkarte "Brückenland Bayern-Böhmen" verschafft den Überblick - Einzigartiger Verbund
Wo die Hektik keine Chance hat

Manuel Lischka, Geschäftsführer der Leader-Aktionsgruppe (LAG) Brückenland Bayern-Böhmen, stellte die neue Wanderkarte vor.

Oberviechtach/ Schönsee/ Fuchsberg. (frd) "Wir leben da, wo andere gerne Urlaub machen", erklärten am Freitagnachmittag der Vorsitzende des Vereins Naturpark Oberpfälzer Wald, Landrat Volker Liedtke und der Geschäftsführer der LAG-Aktionsgruppe "Brückenland Bayern-Böhmen", Manuel Lischka. Bürgermeistern der Region, Touristikern, Wanderern und Naturfreunden präsentierten sie zusammen mit der Leiterin des Touristikbüros in Nabburg, Alexandra Baier, die neue Wanderkarte "Brückenland Bayern-Böhmen".

Wie Lischka feststellte, lockt diese neue und "vortrefflich gelungene" Wanderkarte, die bereits bei Messen in größeren Städten großen Absatz fand, Naturfreunde und Urlaubsgäste. Die Karte verspreche erlebnisreichen Aufenthalte mit Wanderungen und Radtouren in Bayern und Böhmen. Wie Lischka auf dem Gelände der Schlossbrauerei Fuchsberg erklärte, gibt es viele Gründe für einen Aufenthalt im Naturpark Oberpfälzer Wald. Insbesondere die Verbundstelle Bayern zu Böhmen sei einzigartig. Gerade hier sei es möglich, vom hektischen Alltag Abstand zu halten und zur Ruhe zu kommen.

Unvergessene Reize

Wandern und Radfahren bedeute in dieser Region nicht nur Bewegung an der frischen Luft sondern auch ein besonders intensives Naturerlebnis in einer reizvollen Landschaft. "Das bleibt unvergessen und lädt zum Wiederkommen ein", zeigte sich Lischka überzeugt. Nicht zuletzt deshalb habe man auch viele Urlaubsgäste, die über Generationen hinweg, oft mehrmals im Jahr, in die Gegend kommen, um hier die schönsten Tage des Jahres, ihre Urlaubstage, zu genießen. Diese neue Wanderkarte "Brückenland Bayern-Böhmen" binde das gesamte Fernwanderwegenetz und alle örtlichen Wanderwege der Region ein.
Eine Besonderheit dieser Wanderkarte stellen die 14 Rundtour-Vorschläge und Tagesetappen der einzelnen Mitgliedsgemeinden dar. Die Urlauber können wählen, ob sie zu Fuß oder per Rad einen oder mehrere Tage unterwegs sein wollen. Zudem sei eine grenzüberschreitende Wanderung oder Radltour nach Böhmen immer noch etwas Besonderes, das würden nicht viele Regionen bieten - noch dazu mit so einer Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Denkmälern.

In einer Auflage von 25 000 Exemplaren ist diese Wanderkarte kostenlos bei allen Touristikbüros in der Region erhältlich. Sie sollte zum ständigen Begleiter aller Urlaubsgäste, Wanderer und Radler werden, wünschten sich die Initiatoren. Nach der Kartenvorstellung ging es gleich auf Schusters Rappen zur etwa 800 Meter entfernten Jakobikirche, bei der sich sowohl einige Wanderwege als auch der bekannte Jakobsweg treffen. Hier stellte der Betreuer dieser bekannten Kapelle, Ulrich Wohlgemuth, das kleine Kirchlein vor und erklärte das Vorhaben, etwas abgesetzt von der Kapelle, einen Informationspavillon zum Jakobsweg zu errichten.

Zuschüsse fließen

Für diese Maßnahme wie auch für die Sanierung der Kirche wurden Förderanträge bei der LAG eingereicht. Eine erste Zusage hatte Lischka bei diesem Termin als Überraschung im Gepäck, bevor die Wanderer wieder hinunter nach Teunz marschierten, wo der Teunzer Bürgermeister Norbert Eckl in groben Zügen seine Gemeinde vorstellte. Zurück in Fuchsberg wartete nach einer Brauereibesichtigung eine deftige Brotzeit auf die Teilnehmer.
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