21.09.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Neuer Standort: Döpfer-Schulen eröffnen in Köln - Rund 820 Schüler und 220 Studenten an drei ... Expansion in die Mitte der Republik

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Die Döpfer-Schulen sind weiter auf Expansionskurs. Zu den Standorten in Schwandorf und Hamburg haben die Berufsfachschulen für Physio- und Ergotherapie und privaten Fachhochschulen nun auch in der Mitte der Republik einen Platz gefunden: In Köln begann in der vergangenen Woche der Unterricht.

"Es ist nicht möglich, von Schwandorf aus ganz Deutschland zu bedienen", führte der geschäftsführende Gesellschafter Hubert Döpfer bei einem Pressegespräch aus. Zusammen mit Michael Karp, Geschäftsführer der Schule in Hamburg, und Nicolas Matthiesen, der vor kurzem die Schule in Köln übernommen hat, legte Döpfer die Beweggründe, die ihn zum Gang nach Nordrhein-Westfalen bewogen haben, dar.

"Für Interessenten aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet war sowohl Schwandorf als auch Hamburg zu weit", erläuterte Döpfer. Um dem dort entstehenden Markt Rechnung zu tragen, reifte der Entschluss, sich in Köln niederzulassen. Und die Stadt am Rhein hatte für Döpfer viele Vorteile: Zum einen die Größe und die gute Verkehrsinfrastruktur, zum anderen die Tatsache, dass es in Köln wenig Konkurrenz gibt. Nachdem auch die Kreditinstitute grünes Licht für die Investition in sechsstelliger Höhe gegeben hatten, stand dem Gang in die Großstadt am Rhein nichts mehr im Wege.

Das hat auch Auswirkungen auf den Standort in der Oberpfalz: Die Schwandorfer Hochschule werde laut Döpfer dadurch abgesichert. "Nur an einem Ort zu sein, das wäre Harakiri. Deshalb streuen wir uns deutschlandweit". Hinzu kommt, dass die komplette Buchhaltung und Organisation für die Schule am Rhein in der Kreisstadt abgewickelt wird, wozu natürlich auch neue Arbeitskräfte von Nöten sind. "Das Stammhaus ist in Schwandorf", unterstrich der geschäftsführende Gesellschafter.

Obwohl die Schule in Köln erst in der vergangenen Woche die ersten Klassen beherbergte, sind die Döpfer-Schulen eigentlich schon seit diesem Frühjahr in Köln. Dort übernahm Döpfer eine Schule eines anderen Trägers, der durch die sonst entstehende Konkurrenzsituation frühzeitig die weiße Fahne geschwenkt hatte. Vordringlichstes Ziel wird nun laut Döpfer die Zusammenführung der beiden Schulen in dem von Döpfer hergerichteten Gebäude im Park des St.-Antonius Krankenhauses in der Stadtmitte von Köln sein. Dieser Prozess soll bis zum Frühjahr 2005 abgeschlossen sein.

Am Standort in Nordrhein-Westfalen werden etwa 90 Schüler unterrichtet, in Hamburg sind es etwa 200 und in Schwandorf liegt die Zahl bei rund 530. Hinzu kommen 220 Fachhochschul-Studenten an allen drei Orten. Die Mitarbeiterzahl in Schwandorf, Hamburg und Köln liegt laut Döpfer derzeit bei insgesamt 220.

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