Neuer Star im Tempelmuseum: der "Teneat"

Rechtzeitig zur neuen Saison hat das Tempelmuseum eine besondere Dauerleihgabe des Liebieghauses Frankfurt bekommen. Bild: hfz
Rechtzeitig zur neuen Saison hat das Tempelmuseum eine besondere Dauerleihgabe des Liebieghauses Frankfurt bekommen, einer der bedeutendsten Skulpturensammlungen in Europa. Museumsleiter Prof. Dr. Vinzenz Brinkmann (Bild) übergab einen hochwertigen Marmorabguss an das Tempelmuseum und würdigte damit das Museumsprojekt in der Oberpfalz. Brinkmann kommt am 3. Oktober nach Etsdorf und hält einen Vortrag zum Thema "Moderne Antike". Bei der 1,53 Meter hohen Skulptur aus parischem Marmor handelt es sich um den sogenannten "Kouros von Tenea". Er wurde auf etwa 550 v. Chr. datiert. Kaum eine andere griechische Marmorstatue ist derart gut erhalten wie die archaische Kouros-Statue, die in Tenea, einem Dorf in der Nähe Korinths, gefunden wurde. Dort stand die Jünglingsstatue ursprünglich über einem Grab - quasi als Vermittler zwischen der Welt der Sterblichen und der Welt der Unsterblichen, denn archaische Statuen stellen weder Menschen noch Götter dar. Das Tempelmuseum ist jetzt wieder von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Zur neuen Saison startet auch die überarbeitete Homepage des Museums (www.tempel-museum.de) mit ausführlichen Informationen, Bildern und einer 3D-Rundumansicht von Innenräumen. Bild: hfz
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