Neues Fahrzeug der Feuerwehr Hiltersdorf erhält Segen
Gut gerüstet für den Einsatz

Markus Leitl von der Patenfeuerwehr aus Kümmersbruck übergab ein Fass Bier, das auf einem Wägelchen mitgeführt wurde.
Die Ortschaft Hiltersdorf und mit ihr die Feuerwehr hatten Grund zum Feiern: Bei einem festlichen Gottesdienst wurde der neue Tankspritzenwagen feierlich gesegnet und der Feuerwehr offiziell von Bürgermeister Norbert Probst übergeben. "Das Fahrzeug möge nicht zu oft im Ernstfall eingesetzt werden müssen", lautete sein Wunsch. Die Gemeinde Freudenberg gab damit für die Sicherheit der Bürger 62 000 Euro aus, der Staat steuerte 23 000 Euro bei.

Die Musikkapelle Freudenberg mit Dirigent Gerhard Zinnbauer, die den Gottesdienst mit der Schubertmesse bereichert hatte, führte zusammen mit Vorsitzendem Herbert Heldmann und Kommandant Markus Schwarz die Kirchenzug an, in den sich neben den Feuerwehren auch die anderen Dorfvereine eingereiht hatten.

"Wir sind Gemeinde Jesu, wir brechen das Brot zu seinem Gedächtnis, wir sind Zeugen im Dienst am Nächsten, danke, liebe Feuerwehrmänner, für den Dienst und Gottes Segen bei allen Einsätzen", sagte Pfarrer Stefan Hirblinger bei dem von ihm zelebrierten Gottesdienst, an dem neun Feuerwehren mit ihren Fahnen und der Patenverein aus Kümmersbruck teilnahmen.

Im Dienst des Menschen

Laut Stefan Hirblinger sei das Zeugnis, das die Feuerwehren geben, eng verbunden mit der Diakonie, dem Dienst am Nächsten. Das neue Fahrzeug, das er segnen dürfe, stehe ja segensreich im Dienst des Menschen. "Ihren Einsatz können sie nur leisten", wandte sich der Pfarrer an die vielen Feuerwehrleute, "wenn sie moderne Technik und Fahrzeuge haben, die dem heutigen Standard entsprechen."

Die Sonne lachte, als man sich anschließend im Freien niederließ, alles war bestens vorbereitet von der Wehr, dem Obst- und Gartenbauverein und dem Kapellenverein.

Vor zahlreicher Prominenz aus Politik und Feuerwehrführung begrüßte Kommandant Markus Schwarz besonders den sehr stark vertretenen Patenverein, der auf dem obligatorischem Wägelchen Bier als Patengeschenk mitgebracht hatte.

"Dass das 27 Jahre alte Fahrzeug ausgedient hatte, war allen klar", blickte er zurück. Schwarz dankte der Kommune und dem Staat für die Übernahme der Beschaffungskosten.
Bürgermeister Norbert Probst streifte die Situation der zahlreichen Wehren in der Gemeinde Freudenberg und versicherte, dass man für die Sicherheit der Bürger und ihres Eigentums einstehen wolle. Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl lobte die Anschaffung ebenso wie Bezirksrat Richard Gaßner.

Oft schlimme Situationen

Kreisbrandrat Fredi Weiß verwies darauf, dass die Wehrleute oft schlimme Situationen zu überstehen hätten, wenn es um das Leben der Menschen und die Gebäude geht. "Mit Umsicht und Vernunft rüsten die Gemeinden ihre Feuerwehren aus, damit die mehr als 5000 Aktiven im Landkreis gutes technisches Gerät haben, wenn sie schon ihr Leben aufs Spiel setzen", betonte Weiß.

Bei Sonnenschein wurde dann noch tüchtig gefeiert.
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