25.04.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Neues Führungsteam dankt für Unterstützung - Ökumenischer Gottesdienst und Glühweinabend Kapellenbauverein auf neuen Wegen

Vor gut einem Jahr hat der Vorstand des Kapellenbauvereins eine Verjüngungskur erfahren. In ihrer ersten Jahreshauptversammlung als Vorsitzende betonte Angelika Hörl, wie problemlos der Generationenwechsel erfolgt sei. "Ich bin froh, dass der neue Vorstand von so vielen Seiten Hilfe und Unterstützung erfahren hat", dankte sie.

von Autor LYProfil

Hörl hatte 2013 von ihrem Vater Hans Kraus, der 26 Jahre lang die Geschicke des Kapellenbauvereins lenkte, den Posten als Vorsitzende übernommen. Neu im Amt, aber keineswegs neu in ihrem Engagement für den Verein - Angelika Hörl war zuvor 22 Jahre lang als Schriftführerin tätig - begrüßte sie 28 Mitglieder zur ersten Jahreshauptversammlung unter dem neuen Führungsteam.

In ihrem Bericht blickte die Vorsitzende auf ein erfolgreiches und erfreuliches Jahr für den Verein zurück. Alle, die dem neuen Vorstand im Vorfeld Unterstützung und Hilfe zugesagt hatten, hätten ihr Versprechen gehalten. Es seien neue Wege beschritten worden - ohne aber Altes und Bewährtes achtlos über Bord zu werfen.

Im Mittelpunkt sei wie immer das Weihefest der Kapelle gestanden, berichtete Hörl. Genau am gleichen Tag wie bei der Einweihung im Jahr 1991 fand 2013 das Fest statt: am 9. Juni. Erstmals gestaltete Pfarrer Pater Adrian zusammen mit seinem evangelischen Kollegen Professor Dr. Reinhold Friedrich, der aus dem benachbarten Bieberswöhr stammt, gemeinsam den Gottesdienst. Bei den Gästen habe die ökumenische Feier äußerst großen Zuspruch erfahren, merkte die Vorsitzende an.

Am 29. Dezember veranstaltete der Verein zum ersten Mal einen Glühweinabend. Unter freiem Himmel habe das Dorf zusammen mit vielen Freunden und Gästen aus den Nachbargemeinden bis spät in die Nacht gefeiert, so dass man sich schon jetzt auf eine Wiederholung am Jahresende freuen dürfe, erklärte Hörl .

Erfreulich war der Bericht des Kassenprüfers. Alois Hofmann bescheinigte dem neuen Kassier Andreas Zaus eine tadellose Führung der Geldgeschäfte: "Der Kassier hat gewechselt, die bewährte Weise ist geblieben!"

In seinem Grußwort beschwor Bürgermeister Werner Roder den Zusammenhalt im Verein und im Dorf. "Es ist meistens einfacher, einen solchen Bau wie die Kapelle in Höflas zu errichten, als ihn auf Dauer mit Leben zu erfüllen", sagte er.

In den ersten Stunden sei die Zahl der Helfer selten ein Problem: "Aber langfristig Menschen zu finden, die sich für den Erhalt und die Pflege einsetzen, das ist die große Kunst, die große Leistung, die es zu erbringen gilt", lobte er den Einsatz. Die Dorfgemeinschaft mit dem Kapellenbauverein und dem Kapellenstüberl als Treffpunkt und Ort der Kommunikation sieht Roder auf einem guten Weg in die Zukunft.

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