14.07.2009 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Neues Gerätehaus der Garsdorfer Feuerwehr erhält Segen - Gemeinde investiert 200 000 Euro: Fast 4000 Arbeitsstunden geleistet

von Autor GFRProfil

"Die Investition der Gemeinde Ursensollen für das Gerätehaus in Garsdorf hat sich sicher gelohnt", betonte Kreisbrandrat Franz Iberer bei der Segnung des neuen Gebäudes. Nun sei es an der örtlichen Wehr, dieses Haus mit Leben zu erfüllen. Die Räume sollten die Schulung der Feuerwehrleute ermöglichen, aber auch für den Erhalt der Kameradschaft untereinander genutzt werden.

Kreisbrandrat Franz Iberer unterstrich die Bedeutung der dezentralen Feuerwehren. Die vorgegebene Hilfsfrist von höchstens zehn Minuten könne nur eingehalten werden, wenn ein breit gestreutes Netz von Feuerwehren vorhanden sei. Bayern baue auf die Freiwilligen Feuerwehren in möglichst vielen Orten. Die Unwetter der letzten Tage hätten bewiesen, dass die Einsatzkräfte vor Ort die Probleme lösen könnten.

Wichtiger Dienst

Beim Festgottesdienst betonte Pater Marec Zaborowski, dass die Feuerwehr einen wichtigen Dienst für den Nächsten leiste, indem sie Anderen in jeder Notlage helfe und Menschen rette. Voraussetzung für diesen Dienst sei aber die Ausstattung mit den notwendigen Gerätschaften. Das Feuer, so Zaborowski, spende Wärme und Licht. Feuer könne aber auch zur Gefahr für Hab und Gut sowie das Leben werden. Damit die Helfer der Feuerwehr Garsdorf vor Unfällen bei ihren Einsätzen bewahrt werden, erbat der Geistliche Gottes Segen und Schutz und segnete die Räume des neuen Gerätehauses.

Den Helfern gedankt

Der langersehnte Wunsch auf ein neues Gerätehaus in Garsdorf sei nun in Erfüllung gegangen, meinte Kommandant Johann Pechtl. Die Planungsphase reiche bis in das Jahr 2003 zurück. 2007 sei der erste Spatenstich vollzogen worden. Nach zwei Jahren Bauzeit und fast 4000 unfallfreien Arbeitsstunden werde heute das Haus seiner Bestimmung übergeben. Pechtl dankte der Gemeinde Ursensollen für die zur Verfügung gestellten Mittel und den vielen Helfern für die geleistete Arbeit.

Bürgermeister Franz Mädler bezeichnete Garsdorf als eine Hochburg des Feierns, aber auch der Arbeit. Der Gemeinderat und er hätten das neue Gerätehaus für die Feuerwehr einstimmig unterstützt und dafür fast 200 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Die Gemeinde Ursensollen sei stolz auf ihre Feuerwehren, und es sei eine vorbildliche Leistung, wie die Freiwillige Feuerwehr Garsdorf den Bau ihres Feuerwehrhauses umgesetzt habe. Mädler zeigte sich überzeugt, dass man sich auf die Feuerwehren in der Gemeinde verlassen könne. Dem Kommandanten Johann Pechtl überreichte Bürgermeister Franz Mädler den Schlüssel für das neue Gerätehaus sowie den Ehrenkrug der Gemeinde Ursensollen, den auch der Vorsitzende Franz Rösl erhielt.

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