Neues von Pettersson und Findus beim Vorlesenachmittag
Ein Plumpsklo als Haus

Ein kleiner Findus war auch dabei: Das Stofftier, das auf Karin Reuls Schoß lag, setzte sich - wie sein Original im Bilderbuch - beim Vorlesenachmittag in der Stadtbibliothek immer wieder in Szene. Bild: ly
Die Mädchen und Buben, die am Mittwoch beim Vorlesen in der Stadtbibliothek waren, hätten sich bestimmt wesentlich besser auf einen Auszug vorbereitet, als es der Kater Findus getan hat. Der Nachmittag mit Karin Reul geriet für die zwölf Kinder ab drei Jahren wieder einmal zu einem besonderen Erlebnis.

Reul hatte eine Neuerwerbung - "Findus zieht um" von Sven Nordqvist - und aus der Reihe "Die Olchis" den Band "So schön ist es im Kindergarten" von Erhard Dietl zum Vorlesen ausgesucht. Sie verband die Texte mit viel Bewegung.

In dem Pettersson-und-Findus-Buch ging es darum, dass der alte Pettersson vom Kater jeden Morgen um 4 Uhr geweckt wird, weil Findus ganz toll im Bett hüpft. Das forderte geradezu zum Nachmachen auf: Reul hüpfte mit den Kindern herum.

Zurück zur Geschichte: Also meinten die beiden, es wäre besser, wenn Findus auszieht. Und so wurde das alte Plumpsklo im Garten als Häuschen für Findus hergerichtet. Doch dort wurde es ihm nachts sehr unheimlich: Denn er stellte sich vor, dass der Fuchs vor der Tür sitzt und nur darauf wartet, einen kleinen Kater zu verspeisen.

Vor lauter Angst ist Findus schließlich beim alten Pettersson im Haus geblieben - nicht ohne diesem aber versprochen zu haben, morgens nicht mehr zu hüpfen und nach dem Aufwachen sofort hinaus in den Garten zu gehen.
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