Neuntklässler dürfen sich im Curamik-Werk praktisch beweisen
Löten nach Bauplan

Das Glücksrad soll sich auch für die Techniker unter den Neuntklässlern drehen. Nur beim Ausbildungsplatz wollen die Schüler auf Nummer sicher gehen - wie auch Curamik bei seinen künftigen Lehrlingen.

Die Kooperation zwischen dem Unternehmen und der Markus-Gottwalt-Schule, die 2011 geschlossen wurde, ist deshalb in den vergangenen Wochen wieder intensiv praktiziert worden. Elf Schüler kamen für drei Tage ins Werk.

Am ersten Tag lernten sie das Unternehmen und die verschiedenen Ausbildungsberufe kennen. Tags darauf erklärten die Auszubildenden Dominik Schwindel und Martin Macher den Schülern, welche Arbeiten in welcher Reihenfolge auf sie zukommen. Und dann durften die Schüler selbst ran und ein Glücksrad bauen.

Dazu musste nach Bauplan gelötet werden. Die Übungsstunden im Löten und Drahtbiegen machten sich dabei bemerkbar. Dort, wo es nicht blinkte, gingen die Schüler gemeinsam mit den Auszubildenden auf die Suche nach Fehlern und behoben diese erfolgreich. Drei Jugendliche waren so fix, dass sie noch eine zusätzliche Aufgabe gestellt bekamen.

Fachlehrerin Hermine Reindl und Ausbildungsleiter Johannes Beierl waren von den Leistungen der Schüler sehr angetan. "Sie haben sehr konzentriert gearbeitet", lobte Reindl. Auch stellte sie fest, dass der praktische Bezug gut für die Schüler sei.
"Der Lerneffekt des Tages ist die Erkenntnis, dass Schnelligkeit nicht alles ist, sondern Qualität", machte Beierl deutlich. Er überreichte allen Schülern eine Urkunde, die das erste Dokument für ihre Bewerbung sein soll. Und dann hatte er noch eine Überraschung parat: Der Ausbildungsleiter lud die elf Jugendlichen zur "World Skills" nach Leipzig ein. Bei der Weltmeisterschaft der Berufe im Juli haben die Schüler die Möglichkeit, 46 Berufe und 64 Länder kennenzulernen.
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