Neustadt/WN.
Mauer Anliegern Dorn im Auge

Die noch mächtig wirkende Stützmauer am Hohlweg stört zwei Anlieger. Sie haben beim Kultusministerium in München interveniert. Der Landkreis kommt ihnen nun entgegen: Die Mauer wird 40 Zentimeter niedriger und später begrünt. Laut Landratsamt wird der einmal sichtbare Teil der Mauer 3,20 Meter nicht übersteigen. Die Beschwerdeführer hätten wohl lieber einen grünen Hügel, aber das Landratsamt (Hintergrund) verweist auf ihre Pflicht, Parkplätze auszuweisen. Bild: mst
(ms) Weil zwei Anlieger am Hohlweg vor allem mit der Mauerhöhe am Parkdeck nicht einverstanden sind, wandten sie sich an das Kultusministerium. Daraufhin empfahl die Regierung dem Landkreis als Bauherrn, eine Baugenehmigung für das fast 300 000 Euro teure Projekt zu beantragen. Ursprünglich sei dies nicht erforderlich gewesen, erklärte Pressesprecher Edgar Knobloch. Die Planung sei 2012 mit Landesamt für Denkmalpflege, unmittelbaren Nachbarn und der Stadt abgestimmt worden. Im Zuge des Zustimmungsverfahrens konnte so mit den Arbeiten begonnen werden.

Jetzt sei man den Beschwerdeführern entgegenkommen und habe ihnen die Pläne erläutert. Außerdem werde die Höhe der Stützmauer um 40 Zentimeter reduziert und später begrünt. Knobloch verweist darauf, dass die vorherige Mauer sowieso schon fünf Meter höher gewesen sei als die künftige. "Das Erscheinungsbild wird schöner als zuvor." Außerdem erklärt Knobloch, dass der Landkreis auf die Parkplätze hinter dem Lobkowitzerschloss nicht verzichten kann und verweist auf die Nachweispflicht.
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