Neuwahlen beim BRK-Kreisverband - Einer der wichtigsten Arbeitgeber im Landkreis
Bewährte Spitze bleibt im Amt

Tirschenreuth (heb) Mit Franz Stahl an der Spitze wird der BRK-Kreisverband in die Zukunft starten. Auch Toni Dutz und Eva Freifrau von Podewils als Stellvertreter wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Chefarzt in der BRK-Vorstandschaft bleibt Dr. Bertram Völkl, seine Stellvertreterin Susanne Brückner. Erwin Stein wird sich weiter um die Finanzen kümmern, sein Stellvertreter wurde Theodor Heimerl. Und als Justiziar bleibt weiterhin Alfred Meyer im Amt.

In der Jahreshauptversammlung am Samstag im Kettelerhaus mussten aber auch die Mitglieder des Haushaltsausschusses, die Delegierten zur Bezirks- und zur Landesversammlung sowie deren Stellvertreter gewählt werden. Ein Marathon, den das Auszählteam aber mit Bravour meisterte. Franz Fink als Vorsitzender des Wahlvorbereitungsausschusses leitete die Wahlen und ließ sich von der Vielzahl der Ämter nicht beirren.

In den Haushaltsausschuss gewählt wurden Gudrun Arnold, Wiesau, Hugo Hofmann, Konnersreuth, Kristina Konz, Erbendorf, Bruno Kraus, Konnersreuth, Ludwig Ponnath, Tirschenreuth, Wolfgang Rosner, Waldsassen und Gerhard Wiedemann, Tirschenreuth. Ihre Stellvertreter heißen Max Gmeiner, Bärnau, Otto Heider, Waldershof und Markus Heining, Kemnath.
Als Delegierte zur Bezirksversammlung gewählt wurden Josef Birkner, Tirschenreuth, Michael Heldwein, Thanhausen, Robert Hoyer, Mitterteich und Erwin Steiner, Tirschenreuth. Als Ersatzdelegierte stehen Ludwig Ponnath, Gerhard Wiedemann, Robert Wolfrum und Helmut Zeitler zur Verfügung. Weiter wurden die Delegierten zur Landesversammlung eingesetzt. Diese sind Michael Heldwein und Helmut Zeitler. Als ihre Stellvertreter fungieren Josef Birkner und Robert Wolfrum.

Weiterer Höhepunkt nach den Neuwahlen waren die Auszeichnungen. Drei "Henry-Dunant-Medaillen" wurden an Helmut Zeitler, Gerhard Brunhofer und Siegfried Jaschke verliehen.

Zuvor legte Vorsitzender Franz Stahl dem Geschäftsbericht über die vergangenen vier Jahre ab. Rund 650 aktive Mitglieder gewährleisten, dass sich das Hilfeleistungssystem flexibel den Anforderungen anpassen kann. Die "Helfer vor Ort" bekamen ordentlich Zuwachs. Jetzt gibt es die Fachdienste auch in Falkenberg, Immenreuth, Konnersreuth und Plößberg. Insgesamt ist die Anzahl im Landkreis auf 15 Standorte angewachsen. Daneben erforderte die Neuorganisation der Alarmierungsordnung sehr viel Aufmerksamkeit.
"Hier wurde sehr gute Arbeit geleistet", würdigte Stahl den Einsatz der Verantwortlichen. Immerhin zählte die Statistik 515 000 Gesamtstunden, die von den BRK-Bereitschaften aufgebracht wurden. Der Vorsitzende wies auch auf die vielen unterschiedlichen Einsatzgebiete des BRK hin. An Unfälle, Suchaktionen, Blutspendetermine oder Helfertage reihten sich Altkleidersammlungen, Aktionstage oder Übungsabende.

Besonders bei der großen Katastrophenschutzübung in Krummennaab sei die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte deutlich geworden. Dem Kreisverband des BRK gehören neben Wasserwacht, Bergwacht, Jugendrotkreuz seit vier Jahren auch der Helferkreis-Demenz und seit Dezember 2012 die Nachbarschaftshilfe Bärnau an. Durch das steigende Durchschnittsalter im Landkreis brauchte es kompetente Lösungen.

Mit dem Helferkreis-Demenz soll den pflegenden Angehörigen etwas Entlastung zuteil werden. Auch die Nachbarschaftshilfe Bärnau will sich die Anliegen älterer Mitmenschen annehmen. Seit drei Jahren gibt es auch die Helfertage, bei denen Fortbildung genauso groß geschrieben wird wie das gegenseitige Kennenlernen. Eine Neuerung steht auch schon wieder an. "Die Gemeinschaft "Wohlfahrts- und Sozialarbeit" wird das künftige Zuhause aller im sozialen Bereich engagierten Helfer sein", kündigte Stahl an.
Und dann gibt es noch die "Hauptamtlichen" beim BRK. 350 Mitarbeiter, die in den drei Seniorenheimen, im ambulanten Pflegedienst, im Rettungs- oder Fahrdienst oder sonstigen Bereichen eingesetzt sind. Mit über 15 Millionen Euro Haushaltsvolumen ist das BRK nicht nur ein großer Wirtschaftsfaktor im Landkreis sondern mit seinen Einrichtungen auch einer der größten Arbeitgeber. (Weitere Berichte folgen)
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