Ortsentwicklung Alt-Aschachs Thema bei politischem Dämmerschoppen der CSU
Anlieger müssen sich beteiligen

Gut besucht war der Bienenhof Aschach beim politischen Dämmerschoppen des CSU-Ortsverbands Aschach-Immenstetten. Dabei hielt Bürgermeister Norbert Probst ein einstündiges Referat, in dem er aktuelle Themen aus der Großgemeinde Freudenberg aufgriff.

Mit der Errichtung eines Gemeindezentrums bei der ehemaligen Hammermühle habe der Gemeinderat parteiübergreifend die richtige Lösung getroffen, betonte Probst. Mit den zwei Schulstandorten Wutschdorf und Lintach habe Freudenberg eine Ausnahmestellung. Die Tendenz bei den Zahlen von Mittagsbetreuung und Ganztagsschule sei steigend. Mit dem Schulverbund Kümmersbruck und damit der Einführung der Mittelschule seien Perspektiven für weiterführende Bildungsmaßnahmen geschaffen worden.

In Aschach lagen die Schwerpunkte auf Investitionen. Der Rad- und Fußweg an der Straße nach Raigering wurde mit Kosten von 410 000 Euro gebaut, die Sanierung des Teilstücks am Ortsausgang von Aschach in Richtung Immenstetten verschlang 259 000 Euro. "Bei beiden Maßnahmen fehlt leider das i-Tüpfelchen", sagte der Bürgermeister. Während der Landkreis die Baumaßnahme bei der Einmündung in die AS 30 am Bienenhof "zeitnah" umsetzen wolle, sei die Art der Einmündung in die AM 30 beim Schützenheim in Raigering - Kreisel oder verkehrsgerechte Einmündung - völlig offen. Hier liege die Ausführung bei der Stadt Amberg und dem Landkreis als Baulastträger. Bezüglich der Erneuerung der Altortschaft Aschach gab laut Probst die Gemeinde 2007 eine Studie zur Ortsentwicklung in Auftrag, die vorliege. Bedenken gebe es aber bei bezuschussendem Amt für Ländliche Entwicklung und Städtebauförderung bezüglich Umsetzung und Finanzierung. "Ohne die Bereitschaft der Anlieger zur Beteiligung ist das Vorhaben nicht durchführbar", so Probst.
Die Abwasseranlage für Immenstetten mit geschätzten Kosten von 710 000 Euro ist laut Bürgermeister genehmigt und wird in den nächsten drei Jahren mit einem Anschluss an den Krumbachsammler realisiert - nach Meinung Probsts eine unabdingbare Strukturverbesserung für den künftigen Wohnungs- und Gewerbebau. Das Waldgebiet der Rechtlergemeinschaft Immenstetten könne wohl bald aufgelöst werden. Zusammenfassend lobte der Bürgermeister die gute Zusammenarbeit von Vereinen, Organisationen und Kirche im "strukturell gut entwickelten und aufstrebenden Aschach".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.