Patrozinium beginnt Freitag mit Preisschafkopf - Acht Paare präsentieren Tänze und Gstanzln
Hohenkemnath feiert vier Tage

Man darf gespannt sein, welche ausgefallenen Tänze Sebastian Meier aus Stockau den Hohenkemnather Paaren in den vergangenen Wochen beigebracht hat. Er ist schließlich Vollblutmusiker und gilt als Verfechter alter Oberpfälzer Bräuche und Kulturgepflogenheiten: Das wird sich sicher im Programm des Patroziniums der Hohenkemnather Pfarrkirche widerspiegeln.

Gefeiert wird wie seit über 50 Jahren - am kommenden Wochenende, und zwar schon ab Freitag, Maria Himmelfahrt, 15. August. Den Auftakt macht um 20 Uhr ein Preisschafkopf im Kirwazelt auf dem Vorplatz des Gasthauses Hirsch. Ausrichter ist die Feuerwehr, die auch viele wertvolle Preise organisiert hat. Neben einem hochwertigem Bürostuhl sowie 100 Euro in bar bietet sie allen Teilnehmern eine Prämie. Anmeldungen zum Turnier werden am Freitag ab 19 Uhr angenommen. Die Einlage beträgt acht Euro.

Unterstützung erwünscht

Offiziell eröffnet wird die Kirwa am Samstag, 16. August. Die acht Paare und Wirt Willi Matar setzen auf tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung, wenn am Samstag um 14 Uhr der Kirchweihbaum mit purer Muskelkraft in die Senkrechte befördert werden muss. Sobald dies geschehen ist, sind alle Helfer zu einer Brotzeit eingeladen. In der Zwischenzeit sollten auch "Die Tazmanischen Teufel" mit dem Aufbau ihrer Anlage im Festzelt fertig sein: Ihnen obliegt ab 19 Uhr die musikalische Umrahmung des restlichen Samstagabends.

Nach der Messe am Sonntagvormittag lädt die Metzgerei Hirsch mit diversen Braten, Bratwürsten und anderen Köstlichkeiten zum Mittagstisch. Um 15 Uhr steht mit dem Baum-Austanzen einer der Höhepunkte an. Um 18 Uhr wird der eine oder andere sein Fett abbekommen, wenn die Paare ihre selbstgedichteten Gstanzln rund um das Dorfgeschehen des vergangenen Jahres vortragen. Musikalisch umrahmt wird der Sonntag ab 16 Uhr von den "Gauschterna" bis spät nachts.

Natürlich mit Kirwabär

Am Montag lädt Festwirt Willi Matar dann zum Frühschoppen mit anschließendem Mittagessen, bevor ab 13 Uhr die Burschen und Moidln ihren zuvor bestimmten Kirwabären durch das Dorf treiben. Sobald sich alle den Ruß wieder aus dem Gesicht gewaschen haben, legt der "Original Oberpfälzer Buam Express" los. Ab 18.30 Uhr wollen die Musiker für prächtige Stimmung bis über Mitternacht hinaus sorgen - lediglich unterbrochen durch die Verlosung des Kirchweihbaumes gegen 22 Uhr.
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