25.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Pfreimder Spielertrainer trifft beim 3:1-Sieg in Raigering dreimal - Panduren offensiv zu ... Zechmanns Sahnetag

Gegen den Tabellenzweiten SpVgg Pfreimd bot der SV Raigering lange Zeit ein gutes Spiel, fand aber letztendlich kein Mittel gegen Christian Zechmann, der einen Sahnetag hatte und mit seinen drei Toren für den 3:1-Sieg sorgte.

Der Raigeringer Max Riß im Zweikampf mit dem Pfreimder Michael Brummer, beobachtet vom dreifachen Pfreimder Torschützen Christian Zechmann (links). Bild: Ziegler
von Autor GTHProfil

Der SVR war zwar bemüht, aber in der Offensive erneut zu harmlos und vermochte es nicht, die Defensive der Gäste dauerhaft unter Druck zu setzen. Die erste Chance hatte der Gastgeber in der 8. Minute, doch Prechtl köpfte knapp am Tor vorbei. Die SpVgg Pfreimd hatte in der 12. Minute die erste Möglichkeit, doch Lobinger schoss daneben. Besser machte es fünf Minuten später Christian Zechmann, der von einem Ausrutscher in der Defensive der Panduren profitierte und Torwart Appel mit einem strammen Schuss aus zwölf Metern keine Chance ließ.

Die Antwort folgte prompt: Eine hohe Hereingabe konnte Max Stubenvoll zwar gerade noch vor dem einschussbereiten Prechtl erreichen, lenkte aber den Ball mit einer Bogenlampe ins eigene Gehäuse. Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 40. Minute ab es dann noch einmal Grund zum Jubeln für die Gästefans. Ein Freistoß segelte durch den SVR-Strafraum und landete beim freistehenden Zechmann, der zum 1:2 traf. Die Raigeringer reklamierten ein vermeintliches Handspiel des Torschützen, doch der Schiedsrichter gab den Treffer.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, das sich großteils im Mittelfeld abspielte. Der SVR hatte zwar ein leichtes optisches Übergewicht, im Spiel nach vorne fehlten allerdings die Ideen. Die Gäste setzen dagegen auf Konter, durch die sie immer wieder in gute Positionen kamen. Dennoch dauerte es bis zur 69. Minute, ehe die Zuschauer die erste gute Chance zu sehen bekamen. Einen Konter setzte Zechmann knapp über das Tor. Nur vier Minuten erkämpfte sich der SpVgg-Spielertrainer im Mittelfeld den Ball und überwand Appel mit einem unhaltbaren Distanzschuss zum 1:3. Nun wurde das Spiel härter und hektischer, da der SVR noch einmal alles nach vorne warf. Kurz vor Schluss zog sich der nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter Rodebäck den Unmut der Raigeringer Fans zu, als er ein wunderschönes Tor von Maximilian Kleinod wegen eines angeblichen Handspiels nicht gab.

Letztendlich setzte sich die SpVgg Pfreimd, die nicht wie ein Spitzenteam agierte, einzig aufgrund des überragenden Christian Zechmann durch. Die Raigeringer mussten einen weiteren Rückschlag hinnehmen und stehen weiter im Tabellenkeller.

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