03.03.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Problematische Situation in der Rosengasse - Kein Verständnis für Rüge der Standesamtsaufsicht Appell an die Vernunft der Anlieger

Der Wendehammer in der Rosengasse wird durch Anlieger regelmäßig zugeparkt. Folglich wird das angrenzende Hofgrundstück von Brigitte Meller als Umkehrplatz genützt. Das schafft natürlich Ärger.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Die Eigentümerin ist nicht mehr bereit dies zu dulden. Sie hat angekündigt ihr Hofgrundstück abzusperren. Soll nun im Bereich des Wendehammers ein eingeschränktes Halteverbot erlassen werden? Der Hauptverwaltungsausschuss schloss sich dem Vorschlag von Markträtin Lisa Weidner an, erst einmal an die Vernunft der Anlieger, die im Wendehammer ihre Autos abstellen, zu appellieren. Sie werden nun von der Marktverwaltung angeschrieben.

Für die Reinigung

Die Standesamtsaufsicht des Landratsamtes und die Marktgemeinde tragen seit Jahren eine kleine "Fehde" aus. Diesmal wurden 25 Euro für Auslagen beanstandet, die die Marktgemeinde Brautpaaren berechnet, wenn sie im Rathausstandesamt den Bund fürs Leben schließen. Nach Meinung der Marktgemeinde wird dieser Betrag zu recht verlangt, kommt es doch immer mehr in Mode Reis zu streuen. Auch Pferde, die manchmal vor dem Rathaus als schmucke Kulisse herhalten müssen, lassen so manchen Pferdeapfel fallen. Das muss ja alles wieder saubergemacht werden.

Doch die Standesamtsaufsicht sieht die Rechnung nur als gerechtfertigt an, wenn beispielsweise Sekt kredenzt wird. "Sie müssen halt ihren Prüfaufgaben nachkommen", seufzte Bürgermeister Butz. Das Gremium beschloss nach wie vor die 25 Euro für die Reinigung zu verlangen. Übrigens: Bis jetzt hat sich auch noch kein einziges Brautpaar darüber beschwert.

Unglücklicher Termin

Vom 10. bis 13. Juni findet in Vohenstrauß der Nordgautag statt. Der Bürgermeister der Stadt hat die Mitglieder des oberpfälzer Kulturbundes und die Gemeinden zur Teilnahme an den Festveranstaltungen eingeladen. Die Marktgemeinde wird mit von der Partie sein und zu diesem Zweck das Burgmodell wieder "regenerieren".

Im Ausschuss wurde angeregt die Naabtaler Musikanten, die Böllerschützen und den OWV einzubinden. Die Armbustschützen müssen an diesem Tag leider passen. Der Festzug wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die historischen Gewändern zu präsentieren.

Wie stark die Marktgemeinde letztendlich in Vohenstrauß vertreten ist, bleibt noch offen: Maria Schlögl machte darauf aufmerksam, dass am 13. Juni Europawahl ist und nicht wenige der möglichen Teilnehmer durch den Wahldienst gebunden sind.

Bürgermeister Butz gab noch die Auswertung des zuletzt in der Jahnstraße postierten Tempoinfogerätes bekannt. Der Großteil der Autofahrer fährt hier vernünftig. Das Gerät wird nun im Tradweg, in Saltendorf und Neunaigen aufgestellt.

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