Regeln beachten

Soll es rund um den Gartenteich üppig grünen und blühen, muss der Gartenfreund sich an einige Regeln halten, denn nicht alle in Frage kommenden Pflanzen gedeihen in gleichen Wassertiefen. Für den luftfeuchten Teichrand empfehlen sich Gräser, Farnen und Blattpflanzen, etwa Orchideenprimel oder Schwertlilien, Wasserdost, Funkien oder Blutweiderich. Auch Azaleen und Rhododendren lieben dieses Milieu mit hoher Luftfeuchtigkeit und leicht sauren Böden.

Ähnlich artenreich lässt sich die Sumpfzone gestalten. In der dauerfeuchten Erde gedeihen neben Moosen auch Sumpfdotterblume, Trollblume, Scheinkalla oder Wasserminze prächtig. In der Flachwasserzone (10 bis 40 cm Wassertiefe) wachsen Froschbiss, Fieberklee, Hechtkraut, Blumenbinse, während sich im Tiefwasserbereich die Seerose am wohlsten fühlt. Holt man sich die herrlichen Blüher in den Teich, sollte man beachten, dass Seerosen möglichst ruhiges, kaum bewegtes Wasser schätzen. Seerose und sprudelndes Wasserspiel in unmittelbarer Nähe - das geht selten gut.

Noch eins: Seerosen haben einen unbändigen Ausbreitungsdrang und können einen Gartenteich in einigen Jahren spielend überwuchern. Daher bei der Pflanzenauswahl unbedingt zu geeigneten Zwerg-Seerosen greifen!

Der Unterwasserbereich sollte nicht zu knapp mit sauerstoffspendenden Pflanzen wie Hornblatt, Wasserfeder u. ä. bestückt werden, denn die helfen der Wasserqualität spürbar auf die Sprünge und halten lästige Algen im Zaum. (rlö)
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