26.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Reinhold Schanderl ist Feldgeschworener Neuer "Siebener"

Bürgermeister Alwin Märkl (links) vereidigte den neuen Feldgeschworenen für den Bereich Hiltersdorf, Reinhold Schanderl (Mitte). Es gratulierte der Sprecher der Feldgeschworenen, Johann Kaa. Bild: gef
von Autor GEFProfil

Eines der ältesten öffentlichen Ehrenämter der kommunalen Selbstverwaltung ist die Tätigkeit eines Feldgeschworenen. Die Ursprünge gehen bis in das 13. und 14. Jahrhundert zurück. Auch in der modernen Zeit mit von Satelliten und GPS gestützten Vermessungen besitzt es noch eine wichtige Bedeutung.

Feldgeschworene wirken bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit, indem sie Grenzsteine höher oder tiefer setzen, beschädigte auswechseln oder sie entfernen. Als Hüter der Grenzen und Abmarkungen im Gemeindegebiet arbeiten sie eng mit Vermessungsbeamten zusammen.

Nach dem Tod des langjährigen Feldgeschworenen Hans Haller, der seit 1995 für den Bereich Hiltersdorf zuständig war, musste dieses Ehrenamt neu besetzt werden, damit die sogenannten "Siebener" wieder komplett sind. Dieser Grundsatz basiert auf einem Beschluss des Gemeinderates aus dem Jahr 1972.

Einstimmig gewählt

Aus den Reihen der Feldgeschworenen wurde für das bedeutsame Ehrenamt Reinhold Schanderl vorgeschlagen. Er erklärte sich zur Übernahme dieses Postens bereit, da er als gebürtiger Hiltersdorfer und Landwirt sehr gute Ortskenntnisse besitze. Einstimmig wählten ihn die Feldgeschworenen unter der Leitung ihres Obmanns Johann Kaa.

Bürgermeister Alwin Märkl nahm Schanderl den Amtseid ab und bedankte sich für die Übernahme dieser ehrenvollen Aufgabe.

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