Religiöses Kleinod

Die Kapelle "Maria Frieden" wurde auf Anregung und mit wesentlicher Beteiligung des "Egerer Landtags" als Vertreter der ehemaligen Stadt und des Landkreises Eger und deren Heimatvertriebener stellvertretend für die Wallfahrtsorte in der alten Heimat gebaut und 1962 eingeweiht. Seitdem fanden Tausende Landsleute und Einheimische Trost und innere Einkehr in dem religiösen Kleinod auf dem Steinbühl in der Nähe des Grenzlandturms.

Am Eingang zur Kapelle sind zwei Trachtenpaare aus dem Egerland dargestellt. Den Innenraum dominiert ein Farbfresko der Schutzmantelmadonna, das mit schlichten Holzbänken ausgestattete Kapelleninnere. Alle Fresken wurden von dem Egerländer Maler Franz Gruß aus Graslitz geschaffen. Die Arbeitsgemeinschaft Grenzlandturm und Gedenkstätten Neualbenreuth betreut die Anlage um die Kapelle und den daneben errichteten Gedenkstein. Die Arge Grenzlandturm war auch für die grundlegende Sanierung 1984/85 verantwortlich.

Die Marktgemeinde Neualbenreuth hat 2013 im Rahmen eines europäischen Kooperationsprojekts mit der Mikroregion Marienbad, in deren Hoheitsgebiet auch die beiden ehemaligen Gemeinden und jetzigen Partnergemeinden Maiersgrün und Grafengrün liegen, das Glockenwerk in der Kapelle erneuert. Im Gegenzug konnte die Maiersgrüner Kirchenruine im Bestand saniert werden. (kro)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.