14.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Restaurierte Fahne der Feuerwehr Schönau erhält kirchlichen Segen - Fest mit zahlreichen Gästen Symbol und Erinnerungszeichen

Drei Böllerschüsse läuteten den großen Tag ein. Nach der gelungenen Restaurierung hat die Vereinsstandarte der Feuerwehr Schönau den kirchlichen Segen erhalten. Bei einem Festgottesdienst nahm Professor Dr. Jozef Stala die Weihehandlung vor.

von Autor KKProfil

Bei ihrem Fest hatte die Feuerwehr Schönau nicht nur Wetterglück, sondern auch organisatorisch griff ein Rädchen in das andere. Zur Weihe der restaurierten Fahne donnerten früh morgens schon drei Böllerschüsse als Weckruf durchs Dorf. Im Festgottesdienst, den der Männer-Chor mit der Waldlermesse gestaltete, ging Zelebrant Professor Dr. Jozef Stala aus Tarnov auf die Geschichte des heiligen Laurentius ein. Dieser ist Patron der Nebenkirche in Schönau und ältester Patron der Feuerwehr. Laurentius lebte zur Zeit der Christenverfolgung in Rom und fand den Märtyrertod auf einem eisernen Rost. Nach der Predigt segnete der Geistliche die restaurierte Fahne.

Viele Bedeutungen

Kommandant Marco Bittner zählte die verschiedenen Bedeutungen der Fahne auf. Die Standarte stehe für Zusammengehörigkeit und kameradschaftlichen Gemeinschaftssinn, sei Symbol für Werte und Tugenden und ein Zeichen der Verbundenheit zu Gott und der Treue zur Heimat. Die Fahne sei Zeichen des Lebens und der Lebensfreude, der Geselligkeit und des Frohsinns. Fahnen erinnerten aber auch an denkwürdige Ereignisse der Vergangenheit, so rufe die restaurierte Standarte das 100-jährige Gründungsfest im Jahre 1977 ins Gedächtnis.

Nach dem Gottesdienst marschierten die Vereine, angeführt von der Blaskapelle aus Stadlern, in das Festzelt ein. Vorsitzender Christian Stangl hieß neben den Vereinen auch Bürgermeister Ludwig Prögler sowie die Ehrenmitglieder Anna Lang, Martina Bauer, Klaus Böttner, Hilde Meisel, Rudi Müller und Franz Pregler willkommen. Stangl berichtete, das die Teilrestaurierung der Fahne 2900 Euro gekostet habe. Zur Finanzierung hatte es einen Spendentopf gegeben, bei der Fahnenweihe 1977 war für die Spenden noch von Haus zu Haus gezogen worden. Der Vorsitzende dankte allen Helfern, die bei den Vorbereitungen des Gartenfestes unterstützt hatten.

Blasmusik und Hüpfburg

Zum anschließenden Frühschoppen musizierte die Blaskapelle, mittlerweile hatte sich auch Nachbarbürgermeister Gerald Reiter aus Stadlern unter die Gäste gemischt. Später ließen es sich Vorsitzender Stangl und Kommandant Bittner nicht nehmen, den "Böhmischen Traum" zu dirigieren. Auch an die zukünftigen Feuerwehrdamen und -männer war gedacht, sie konnten sich in einer Hüpfburg austoben. Nachmittags hielten viele Gäste und Schönauer Einkehr zu Kaffee und Kuchen.

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