Riedener Bürgermeister bittet Abgeordneten Alois Karl um Unterstützung bei Sanierung in ...
Wieskapelle braucht Hilfe

Bürgermeister Erwin Geitner (links) und Pfarrer Gottfried Schubach (rechts) erläuterten MdB Alois Karl den Zustand der Wieskapelle in Vilshofen. Die älteste Kapelle war einst Ziel von Wallfahrern. Heute ist sie im Besitz der Gemeinde und muss dringend saniert werden. Bild: hfz

Früher kamen sogar Wallfahrer, heute wird sie als Leichenhalle genutzt. Die Wieskapelle ist das älteste Gotteshaus in Vilshofen und stark sanierungsbedürftig. Während der Friedhof der Kirche gehört, befinde sich die Kapelle im Besitz der Gemeinde, informierte Bürgermeister Erwin Geitner den Bundestagsabgeordneten Alois Karl (CSU).

Laut Pressemitteilung stattete der Wahlkreisabgeordnete dem neuen Riedener Bürgermeister einen offiziellen Antrittsbesuch ab. Dabei bat Geitner um Unterstützung bei möglichen Förderungen aus Denkmalschutzmitteln. Karl sagte zu, dass er sich gerne einbringen werde. Er regte an, dass sich die Gemeinde unter anderen um die Aufnahme in entsprechende Bund-Länder-Städtebauförderprogramm bemüht. Zugleich sei zu prüfen, ob dieses Ensemble von drei Gotteshäusern eine solche Besonderheit darstelle, die eine Berücksichtigung als "Nationales Programm des Städtebaus" zulasse. Schließlich habe der Bund für dieses Sonderprogramm insgesamt 50 Millionen Euro in den Haushalten 2014/15 eingeplant, erläuterte Alois Karl, der Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages ist.

Breitbandausbau wichtig

Geitner brachte Karl außerdem auf den aktuellen Stand der Breitbanderschließung in der Marktgemeinde: "Vor wenigen Tagen haben wir die Förderzusage über 790 000 Euro für den Ausbau des Breitbandzugangs für weite Teile unseres Gemeindegebietes erhalten. Damit ist es uns möglich, zügig für Bürger und Unternehmen schnellere Internetzugänge zu schaffen", kündigte das Gemeindeoberhaupt an. "Zugleich wollen wir noch für die beiden Gemeindeteile nach Ausbaulösungen suchen, die nicht in der aktuellen Förderung enthalten sind."

Karl lobte die Bestrebungen des Bürgermeisters: "Nur mit derartigen Internetzugängen werden wir mittelfristig Betriebe und damit auch Arbeitsplätze und Steueraufkommen im ländlichen Raum erhalten können." Selbst im privaten Bereich sei ein guter Zugriff auf das Internet immer wichtiger. "Viele private Häuslebauer fragen heutzutage bei der Bauplatzsuche nicht nur nach den Grundstückspreisen. Ein leistungsfähiger Internetzugang ist bei diesen Entscheidungen immer wichtiger", sagte der Bundestagsabgeordnete.

Bayern als Vorreiter

"Wir als Bund haben die Freigabe von Mobilfunkfrequenzen mit dem Angebot an die Internetgrundversorgung gekoppelt. Zugleich werden wir zusätzliche Frequenzen für mobiles Internet öffnen und die Bedingungen für den Breitbandausbau verbessern. Dabei würdige ich die Vorreiterrolle Bayerns, die es bei der Unterstützung der Kommunen übernimmt."

Mit den beiden Förderprogrammen im Volumen von 1,5 Milliarden setze der Freistaat Maßstäbe und stehe zum ländlichen Raum, machte Karl deutlich.
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