Röslau.
Ex-Etzenrichter Ertac Tonka erzielt Siegtor für Röslau

"Wenn alle Spieler eine Top-Leistung abrufen, ist sicher ein Punkt drin", hatte Röslaus Trainer Rainer Stark vor der Mittwochabendpartie in der Vorschau des Stadionhefts Zuversicht versprüht. Am Ende sollte er Recht behalten: In einer spannenden Nachholpartie besiegte sein Club den Tabellenzweiten SV Etzenricht mit 2:1.

Nach torloser erster Halbzeit gingen die Gastgeber fünf Minuten nach dem Seitenwechsel in Führung. Den Löwenanteil am 1:0 durfte Tobias Benker für sich in Anspruch nehmen. Er setzte sich energisch durch und Stürmer Markus Walther brauchte das Zuspiel nur noch über die Linie drücken. Die Antwort kam prompt: Stephan Herrmann zog einen Freistoß in den Strafraum, Schumacher rutschte aus, aber Graf erfasste die Situation und hämmerte den Ball aus zehn Metern zum Ausgleich ins Tor. Dann sorgte Etzenrichts Fuchs (65.) mit einem Solo über die Außenbahn für Furore, Röslaus Mohammad Tamo (70.) mit einem Kopfball nach einer Ecke. FC-Akteur Walther wechselte in der spielentscheidenden Situation vom Vollstrecker zum Vorbereiter, bediente von der Grundlinie aus perfekt seinen Stürmerkollegen und Ex-Etzenrichter Ertac Tonka. Dessen Erstversuch blockte Torwart Prölß noch, aber beim Nachschuss war er ohne Abwehrchance.
"Das Bemühen, in der verbleibenden zehn Minuten noch den Ausgleich zu erzielen, war erkennbar. Nach den Englischen Wochen fehlte uns aber heute die Kraft, dieses Ziel zu realisieren", sagte der sportliche Leiter Reinhard Marschke. Trainer Faruk Maloku sah den Knackpunkt für die Niederlage im Auslassen der Großchancen vor der Pause.

Am Rande zeigt die Nachholbegegnung, ursprünglich war diese Partie für Februar angesetzt, das Zerrbild in der Tabelle auf. So trat der SVE schon 31 Mal an, für den FC Vorwärts war es erst der 27. Termin.
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