02.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Rogers begrüßt neue Auszubildende - Möglichkeit zu gefragten Fachleuten zu reifen Große Chance für die Zukunft

Sechs junge Menschen haben eine gute Wahl getroffen. Davon ist Anette Endres überzeugt. Die Personalchefin von Rogers Germany begrüßte gestern an ihrem ersten Arbeitstag einen neuen Azubi-Jahrgang im Eschenbacher Werk.

von Robert DotzauerProfil

Mahnende oder gar belehrende Worte waren bei der Einführung Fehlanzeige. Im Gegenteil: Die Personalchefin betätigte sich an den Nachwuchs gewandt als Mutmacherin: "Ihr habt bei uns alle Chancen, nutzt sie, wir unterstützen euch."

"Lehrjahre sind keine Herrenjahre" oder "Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt". Diese Redewendungen vergangener Meister-Generationen für ihre "Stiften" gehören längst der Vergangenheit ein.

Heute dankt der Unternehmer am ersten Arbeitstag seinen Auszubildenden für die gute Wahl ihres künftigen krisensicheren Arbeitsplatzes, kleidet das wertvolle Gut in robusten Stoff, serviert während der Einführung in die Betriebsinterna Kaffee und Säfte und versichert kollegial: "Wir bieten euch alle Möglichkeiten, die Ausbildung erfolgreich zu gestalten." Die jungen Leute von heute sind gefragt. In vielen Industriebranchen übersteigt das Ausbildungsangebot bei weitem die Nachfrage. Bei Rogers in Eschenbach halten sich die Bereitschaft zur Nachwuchsgewinnung und das Interesse der durchweg zwischen 16 und 18 Jahre jungen Bewerber um einen zukunftsträchtigen Ausbildungsplatz die Waage.

Aus der Region

Personalchefin Anette Endres konnte gestern zum Ausbildungsbeginn vier "Anwärter" für den Beruf des Mechatronikers im Eschenbacher Rogers-Werk begrüßen. Die Neuen kommen aus der ganzen Region. Fabian Gradl (Kirchenthumbach), Maximilian Gradl (Eschenbach), Tobias Kennel (Pressath) und Michael Schulze (Windischeschenbach) kennen zum Teil das Unternehmen schon aus einem Praktikum.

Große Chance

Fabian König aus Speinshart hat sich für eine Ausbildung zum Oberflächenbeschichter entschieden. Aus der Produktion wechselt Romina Ramirez aus Erbendorf in den Verwaltungsbereich und erlernt den Beruf der Industriekauffrau.

Mit Anette Enders begrüßten Operation-Leiter Günther Jörg, Betriebsratsvorsitzende Kerstin Dietl, Ausbildungsleiter Johannes Beierl und Ausbilder Maximilian Bär die Neuankömmlinge. Sie alle sprachen von der großen Chance, bei Rogers zu gefragten Fachleuten aufzusteigen. Mechatroniker und Elektriker sind heute gefragte Leute, betonte Günther Jörg und Ausbildungsleiter Johannes Beierl verschrieb seinen Schützlingen auf einem Erfolgsrezept Lernen mit Freude.

Sicherheit geht vor

Diese Berufseinstellung führe über die Leidenschaft zum Ausbildungsergebnis, die Besten zu sein. Eine mehrstündige Werksbesichtigung und eine ausführliche Sicherheitsunterweisung ergänzten die ersten Stunden im Arbeitsleben des Nachwuchspersonals.

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