Rundfahrt des Stadtrates zu den dringendsten Sanierungsfällen des Auerbacher Straßennetzes
Sorgenkinder mit Schlagloch-Teppich

Rund 200 000 Euro müsste die Stadt in diesem Jahr in die Erneuerung von Straßen pumpen. Aufgrund der Haushaltslage wird aber nur die Hälfte investiert werden. Bei einer Rundfahrt durch das Stadtgebiet und die Ortsteile wurden die Straßen mit dem erheblichsten Sanierungsbedarf in Augenschein genommen.

So soll die Uferstraße in einem Teilstück bis zur Von-Schenkel-Straße saniert werden. Sorgenkind ist auch die alte B 470 von Degelsdorf nach Dammelsdorf. Dort stellen Schlaglöcher und Rillen in der Straßendecken erhebliche Probleme dar.

Bis zum Ortseingang

Nach der Teilsanierung im vergangenen Jahr bis zum Ortseingang Degelsdorf sollte nun heuer das restliche Teilstück folgen. Die Bauverwaltung schlägt aber vor, die Maßnahme erneut in zwei Abschnitte aufzuteilen. Dies könnte im vorgegebenen Kostenrahmen von 31 000 Euro bewältigt werden. Die Dringlichkeit der Maßnahme wird beim Befahren der Strecke deutlich. Dort ist nämlich derzeit die Geschwindigkeit auf Tempo 50 beschränkt. Saniert werden sollen auch die Zufahrten nach Rauhenstein und zur Hohen Tanne. Im Fokus des Bauausschusses stand auch die Zufahrt zum Behälterweiher mit dem Einfahrtstrichter in Höhe der BRK-Rettungswache.

Dr. Edmund Goß (SPD) bat in der Sitzung allerdings darum, diesen Punkt aus der Liste zu nehmen und eine Gesamtsanierung des Behälterweihers zu überdenken. Im integrierten Handlungskonzept sind nämlich auch die Bereiche vom BRK-Heim bis zum ehemaligen Kreuzerkino mit aufgeführt. Dabei spielen sowohl Optik als auch die Sicherheit eine große Rolle. Gerade an der Rettungswache seien Fußgänger - vor allem die Bewohner des Seniorenheimes Jakobushof - gefährdet, sagte Dr. Goß.
Er bat, unter Prüfung der finanziellen Machbarkeit, eine Gesamtmaßnahme anzudenken. Die Überlegungen hält auch Rathauschef Joachim Neuß für sinnvoll. Er ist allerdings der Überzeugung, dass die Sicherheit auch anders hergestellt werden könne. Außer Fördergesichtspunkten könnte der gesamte Behälterweiher in Betracht kommen. Neuss schlug bei den Gesamtausschreibungen für die nächsten Bauabschnitte wie Kirchstraße oder Bachgasse eine Option für den Behälterweiher vor.

Kosten sparen

Maria Regn (CUU) betonte, dass es schwierig sei, sich aus allen Straßen die schlechtesten herauszusuchen, da Sanierungsbedarf überall bestehe. Arthur Schriml (CSU) befürwortete den Vorschlag von Dr. Goß. Er bat gleichzeitig darum, auch die Marienstraße bis Höhe Bauhof nicht zu vergessen. Er lobte den Charme der letzten Bauausschusssitzung per Busfahrt. Den Gehweg neu zu kennzeichnen, die Parkflächen sauber auszuweisen und Pflanzkübel als optische Aufwertung schlug Martin Weiß (FW/AA) für den Behälterweiher vor, um Kosten zu sparen.
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