Sanierung der Straße Oberwappenöst-Wunschenberg
Bagger legen los

Derzeit profilieren die Arbeiter der Firma Schreyer die Straßengräben nach. Im Anschluss werden sie die Asphaltdecke und bei Wunschenberg auch den Straßenkörper sanieren. Bild: ak

Seit Beginn dieser Woche laufen die Bauarbeiten zur Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Oberwappenöst nach Wunschenberg. Die Teilnehmergemeinschaft Gemeindeverbund Kemnather Land baut in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kulmain als Vertragspartner unter Bereitstellung öffentlicher Fördermittel des Freistaates die rund 1,5 Kilometer lange Gemeindeverbindungsstraße aus.

Die Ausbaustrecke beginnt am Ortsende von Oberwappenöst beim Festplatz nahe dem Feuerwehrgerätehaus und führt zunächst bis zur Staatsstraße 2665. Nach deren Überquerung setzt sich der betroffene Abschnitt nördlich des ehemaligen Basaltsteinbruchgeländes bis nach Wunschenberg fort. Der Entwurf sieht eine Sanierung der Asphaltstrecke mit einer bituminösen Oberbauverstärkung vor. Diese besteht aus einer maximal zwei Zentimeter starken Ausgleichs-, einer zehn Zentimeter dicken Trag- und einer vier Zentimeter starken Oberschicht. Die Straßenbreite verbleibt bei rund drei Metern, zuzüglich eines beidseitigen Banketts mit je 75 Zentimetern Breite. Großer Wert wird auf die funktionierende Straßenentwässerung durch Wiederherstellung der Straßengräben, Durchlässe und Sickerungsleitungen gelegt.

Drei Monate Bauzeit

Ein grundhafter Ausbau erfolgt am Ortseingang von Wunschenberg, wo der Straßenkörper erhebliche Schäden aufweist, die mit einer Oberbauverstärkung nicht zu beheben sind. Die Bauzeit beträgt rund drei Monate. Eine Änderung des Straßenverlaufes und Streckenprofils ist nicht vorgesehen.
Die Gemeindeverbindungsstraße ist im gesamten Bauzeitraum abschnittsweise, je nach Sanierungsfortschritt, für den Gesamtverkehr gesperrt, wobei jedoch die landwirtschaftlichen Flächen von den Landwirten angefahren werden können.

Die Arbeiten führt die Firma Schreyer aus Ebnath aus. Das Unternehmen hat bereits damit begonnen, die Straßengräben nachzuprofilieren und zu säubern. Der Gemeindeanteil an der 221 000 Euro teuren Straßensanierung zuzüglich Planung und Bauüberwachung beträgt 32,5 Prozent. Der Eigenanteil ist im genehmigten Haushalt 2013 eingestellt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.