Sanierung des Leonberger Jugendheims könnte im Frühjahr 2015 beginnen
Grünes Licht von Zuschussgebern

Rund 240 000 Euro kostet die Sanierung des Leonberger Jugendheims, wobei der Großteil auf Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes entfällt. Bild: jr

Die Sanierung des Jugendheims ist wieder einen Schritt näher gerückt. Bürgermeister Johann Burger informierte in der ersten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause, dass die Genehmigung des Landratsamtes vorliege, das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) einen Zuschuss fest zugesagt habe und auch die Diözese einen Anteil tragen wolle.

Burger betonte, dass die Gesamtkosten derzeit auf rund 240 000 Euro geschätzt würden. Das ALE werde Mittel von maximal 150 000 Euro bereitstellen, weitere 5000 Euro kämen vonseiten der Denkmalschutzbehörde. Die Bischöfliche Finanzkammer in Regensburg hat laut Burger nach Gesprächen ebenfalls zugesichert, sich zu beteiligen. Vorgesehen sei, dass die Gemeinde und die Kirchenstiftung jeweils 42 500 Euro übernehmen, wobei die Diözese den kirchlichen Anteil in einer Höhe von 45 Prozent bezuschussen würde.

Gemeinsames Vorgehen

Wie Burger mitteilte, seien diese Summen höher als ursprünglich geplant. Neu sei auch die gleichmäßige Aufteilung zwischen Gemeinde und Kirchenstiftung. Denn es sei erst kürzlich festgestellt worden, dass die Gemeinde und die Kirche jeweils zu 50 Prozent Eigentümer des Gebäudes seien. Burger betonte, dass man daher alle weiteren Schritte in Sachen Sanierung gemeinsam planen werde. Den Eigenanteil der Gemeinde an dem Projekt wolle Burger durch Hand- und Spanndienste noch senken. Der Großteil der Sanierungskosten entfällt laut Burger auf die Verbesserung des Brandschutzes. Dies sei unbedingt nötig, um den Jugendheimsaal auch weiter für Veranstaltungen nutzen zu können. Die Ausschreibung soll noch in diesem Jahr beginnen, die Baumaßnahmen könnten im Frühjahr 2015 starten.
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