19.01.2011 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

SC-Karateabteilung muss Neulinge auf Warteliste setzen Enormer Zulauf

von Walther HermannProfil

"Karate - fit durch Kampfsport". Unter diesen Leitgedanken stellte Werner Brüchner seinen Bericht bei der Jahreshauptversammlung des Sportclubs. Die Sportler des Dojo Eschenbach besuchten elf Lehrgänge in verschiedenen Bundesländern.

Brüchner erwähnte den Lehrgang des Deutschen Kobudo Verbandes in Eschenbach, Lehrgänge mit Bundestrainer Efthimios Karamitsos in Forchheim und Coburg, den Kobudo-Lehrgang in Wittenberg unter Leitung des SCE-Trainers Christian Brüchner, das BKB-Trainermeeting mit dem ehemaligen italienischen Kata-Nationaltrainer Carlo Fugazza in Ingolstadt und den "Tag des Bayerischen Karatebundes" mit der Karatelegende Gilbert Gruss (Frankreich) in Ingolstadt.

Als Höhepunkt des Jahres bezeichnete der Sprecher die erfolgreiche Prüfung von Manfred Müller zum 2. Dan in der Stilrichtung Shotokan. Die Trainer Christian Brüchner, Marina Müller, Barbara Urban und Tino Wittmann leiteten 114 Stunden Kinder- und 227 Stunden Erwachsenentraining. Der Zulauf im Kinder- und Jugendbereich ist laut Werner Brüchner so groß, dass nicht mehr alle Interessenten in den laufenden Trainingsbetrieb aufgenommen werden können. Daher soll das Trainerteam um einen weiteren Übungsleiter ergänzt werden. Bis zum Abschluss von dessen Ausbildung bat er um Verständnis wegen eventueller Wartezeiten für Neuzugänge.
Bei den von BKB-Prüfer Christian Brüchner abgehaltenen Karate-Gürtelprüfungen wurden 17 weiße Gürtel (9. Kyu), 23 gelbe (8.Kyu), jeweils neun orange (7. Kyu) und grüne Gürtel (6. Kyu), fünf blaue Gürtel/1. Stufe (5. Kyu), zwei blaue Gürtel/2. Stufe (4. Kyu) und ein Braungurt/3. Stufe (1. Kyu) vergeben. Auch 28 Kobudo- Prüflinge dürfen eine neue Gürtelfarbe tragen.

Erwähnung fanden im Jahresbericht außerdem ein Faschingstreiben, ein gruseliges Halloweentraining, ein Arbeitseinsatz in der Multifunktionshalle, eine Nachtwanderung zum Jahresabschluss und die Anschaffung eines Vollschutzanzugs, um Selbstverteidigungstechniken wirklichkeitsnah trainieren zu können.

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