06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Schlusslicht braucht Dreier gegen Pirkensee-Ponholz SV Plößberg steht unter Zugzwang

Der SV Plößberg muss vermutlich zwei Monate auf Jaroslav Filinger (vorne) verzichten. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Knieverletzung. Am Sonntag erwarten die Stiftländer den ATSV Pirkensee-Ponholz. Bild: Gebert
von Redaktion OnetzProfil

Plößberg. (gb) Thomas Schiener hat keine Erklärung für die schwachen Auftritte seiner Mannschaft. "Die Trainingsleistungen sind gar nicht so schlecht, aber im Spiel können wir das nicht umsetzen. Das letzte Spiel war wieder eine Katastrophe", blickt der Coach des SV Plößberg (16./4 Punkte) auf das 0:4 in Gebenbach zurück. Nach der fünften Niederlage im siebten Spiel hängt im Stiftland weiter die Rote Laterne.

Der letztjährige Tabellendritte der Bezirksliga Oberpfalz Nord steht nach dem Fehlstart schon früh in der Saison unter Zugzwang. Die Plößberger müssen in den beiden Heimspielen am Sonntag, 7. September, um 15 Uhr gegen den ATSV Pirkensee-Ponholz (11./7) und eine Woche später gegen den FC Amberg II (12./7) fleißig punkten, sonst schrillen endgültig die Alarmglocken. Wenn diese beiden Partien verloren gehen, ist es "5 vor 12", weiß auch Schiener.

Sorgen bereitet vor allem die Flut an Gegentoren (19). Der Coach sieht die Ursache nicht in der Viererkette, sondern im "schwachen Defensivverhalten der gesamten Mannschaft und den ständigen Umstellungen". Von Woche zu Woche stehe er vor dem Problem, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. Auch diesmal ist die Liste der Ausfälle lang: Verletzungsbedingt fehlen Jaroslav Filinger (Knie/vermutlich zwei Monate Pause), Martin Reil (Knie/mindestens zwei Wochen), Christian Blay (Schulter/vier Wochen) und Michael Gleißner (Schambein/unbestimmte Zeit). Zudem befindet sich Markus Ziegler im Urlaub und Patrick Löw ist beruflich verhindert. Der Einsatz des erkrankten Toni Weniger ist fraglich.

Der Rest des Kaders ist gefordert, im vierten Anlauf endlich den ersten Heimsieg zu landen. Bisher stehen das 4:4 gegen den SC Luhe-Wildenau und zwei Niederlagen in der Heimbilanz. Identisch ist die Auswärtsausbeute der Gäste, die bei drei Reisen erst einen Zähler holten.

SV Plößberg: Zeus, Peter, Reichl, Böckl, Giering, Tobias Walter, Mois, Toni Weniger (?), Kraus, Sonnberger, Freundl, Max Weniger, Lalenko, Müller, ETW Jakob

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