13.02.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Schnell erledigte Tagesordnungspunkte der Marktratssitzung - Aktion "Kirche und Wirtshaus?" Radweg und Grenzregelung

An der Marktgemeinde soll der weitere Radwegebau zwischen Unterköblitz und dem Industriegebiet West nicht scheitern.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Für das Projekt muss das Straßenbauamt Sulzbach-Rosenberg noch Grund erwerben. Die Behörde unterbreitete der Grundstückseigentümerin ein entsprechendes Angebot. Grundvoraussetzung für den Vertragsabschluss ist das Einverständnis des Marktes, die festgesetzte Ausgleichsfläche - 1080 Quadratmeter - im Bebauungsplan "Industrie- und Gewerbegebiet West" zu verringern. Die Fläche würde dann vom Straßenbauamt an einer anderen Stelle erbracht. Von Seiten der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt lagen keine Einwände vor und auch der Marktrat hatte in seiner letzten Sitzung nichts dagegen.

Der nächste Tagesordnungspunkt betraf das Thema "Grenzregelung". Bürgermeister Georg Butz berichtete, dass die in der Walnussgasse in Saltendorf angrenzenden Anlieger darüber informiert wurden, dass im Zusammenhang mit der Vermessung der Kreisstraße auch die Grenzbereinigungen mit erledigt werden könnten. In den meisten Fällen handelt es sich um private Maßnahmen. Es sind aber auch einzelne Überbauungen auf öffentlichen Flächen vorhanden.

Die betroffenen Anlieger haben nach einiger Bedenkzeit den Grenzbereinigungen mündlich ihr Einverständnis erteilt. Weitere Grenzbereinigungen sind in den Straßen Am Anger, St.-Peter-Straße und St.-Paul-Straße erforderlich. In den Straßen sind die Grenzen teilweise noch nicht abgemarkt.

Der Marktrat hatte nun zu entscheiden, ob dies im Zuge der Kreisstraßenvermessung mit erledigt werden soll. Von einem Grenzregelungsverfahren riet das Vermessungsamt ab. Sinnvoll wäre ein sogenannter normaler Zerlegungsveränderungsnachweis, da hier zunächst eigene Flurstücke erstellt werden und der Veränderungsnachweis auch vollzogen werden kann, falls man mit einem Grundstückseigentümer keine Einigung erzielt. Die Grundstücke werden dann innerhalb eines Jahres nach der Vermessung miteinander verschmolzen - falls man einig wird und es zur Beurkundung kommt. Der Marktrat sprach sich für diese Verfahrensweise aus.

Bürgermeister Butz informierte noch über ein Vorhaben der Umweltstation FUKS, die im Juni auf dem Festplatz in Wernberg den "Zirkus der Elemente" präsentieren möchte. Die Gemeinde wird den Platz kostenlos zur Verfügung stellen. Ortsheimatpfleger Leo Berberich regte an, dass sich die Kommune an der Aktion "Kirche und Wirtshaus" beteiligen soll. Gemeinsam mit dem Kulturforum wird er versuchen die Veranstaltung nach Wernberg-Köblitz zu bringen.

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