06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Schneller 0:4-Rückstand bei der 3:5-Niederlage bei Fass Berlin - 26 Strafminuten Blue Devils verschlafen den Start

Goalie Oliver Engmann (Bild), der früh für Daniel Huber eingewechselt wurde, zeigte beim 3:5 in Berlin eine gute Leistung. Bild: Gebert
von Redaktion OnetzProfil

Berlin. (gb) Nach Anlaufschwierigkeiten haben die Blue Devils im ersten Testspiel eine ordentliche Leistung abgeliefert. Die Weidener lagen am Freitagabend bei Fass Berlin schnell mit 0:4 hinten, kämpften sich aber in die Partie zurück. Die 3:5 (1:4, 1:0, 1:1)-Niederlage war jedoch nicht mehr abzuwenden.

"Vielleicht war es die lange Busfahrt, vielleicht die späte Ankunft wegen eines Staus, dass wir so schwer in die Partie gekommen sind", suchte Trainer Fred Carroll nach Gründen für den Fehlstart. Mit dem weiteren Verlauf der Partie war der Kanadier zufrieden: "In den letzten 40 Minuten haben wir hervorragend gespielt. Die Jungs haben super gekämpft, vor allem in Unterzahl." Dazu hatten die Weidener bei 26 Strafminuten auch ausreichend Gelegenheit.

Im Oberliga-Duell Ost kontra Süd erwischten die cleveren Berliner den besseren Start. Die Blue Devils waren zwar mehr im gegnerischen Drittel, doch die Gastgeber standen gut und setzten auf schnelle Konter. Schon nach einer knappen Viertelstunde stand es 4:0. Fred Carroll reagierte und nahm Goalie Daniel Huber vom Eis, der nicht den glücklichsten Tag erwischt hatte. Oliver Engmann ging zwischen die Pfosten und lieferte eine gute Leistung ab. Noch im ersten Drittel gelang dem Kanadier Craig Voakes mit einem Rückhandschlenzer der Anschlusstreffer.

Zum zweiten Drittel blieb Probespieler Alexis Richter mit Schulterproblemen in der Kabine. Kapitän Florian Zellner wechselte in die Abwehr, Patrick Schadt, der zweite Try-out-Spieler, übernahm Zellners Part im dritten Sturm. Weiden wurde von Minute zu Minute stärker, stand jetzt in der Defensive kompakter und erspielte sich Chancen. Es reichte aber nur zu einem Überzahl-Treffer durch Vladimir Nikiforov in der 38. Minute. "Wir haben vier Alleingänge und weitere Möglichkeiten nicht genutzt", trauerte Carroll vielen vergebenen Chancen nach.

Als Konstantin Firsanov kurz nach Beginn des Schlussdrittels auf 3:4 verkürzte (42.), war die Partie dennoch wieder völlig offen. Doch in der verbleibenden Zeit standen die Weidener bei sechs Strafzeiten kaum noch komplett auf dem Eis. Die Hauptstädter nutzten eine Gelegenheit zum 5:3-Endstand.

Am Samstag, 6. September, um 20 Uhr bestreiten die Blue Devils in Leipzig ihr zweites Testspiel.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.