Schüler gestalten die Ausstellung "Die 4 Elemente" im Kulturschloss Theuern
Sie machen Leben möglich

Bei der Vernissage herrschte schon großes Interesse an den Ausstellungsstücken. Bild: hfz
Mit der Ausstellung "Die 4 Elemente" im Kulturschloss, eröffnet am 21. April, geht ein fünfmonatiges Projekt des Bergbau- und Industriemuseums Ostbayern zu Ende. Unter dem Titel "Museum und Schule" ist es bereits die dritte Ausstellung, die das Museum zusammen mit Schulen zu geologischen und heimatkundlichen Themen unternimmt.

Diesmal fand die Zusammenarbeit mit zwei dritten Klassen der Albert-Schweitzer-Schule in Amberg und einer Inklusionsklasse des Heilpädagogischen Zentrums Amberg statt. In den vergangenen Monaten setzte Museumsmitarbeiterin Erika Haßler zusammen mit den Lehrerinnen Brigitte Hausmann, Josefine Dudzik und Beatrix Hiltl das Thema "Die 4 Elemente" mit den Kindern greifbar um. Es wurde mit allen Sinnen gearbeitet. Nicht nur in der Theorie erfuhren die Schüler die Bedeutung der Elemente, sondern auch in der Praxis. Sie arbeiteten mit Ton, Sand und Kieselsteinen oder führten Experimente zum Thema Luft und Wasser durch.

Mit Spaß und Freude

Bei diesem Projekt, an dem die Kinder mit viel Spaß und Freude teilnahmen, lernten sie nicht nur den sensiblen Umgang mit der Natur, sondern erfuhren auch vom ständigen Wandel der Natur, ihrem Wachstum, dem Zerfall und dass durch Zerstörung (wenn die Urgewalten der Elemente in Kraft treten) Neues entsteht. Bei der Vernissage begrüßte Schulrat Heinrich Koch die Kinder sowie den Amberger Bürgermeister Michael Cerny. Museumsleiter Michael Ritz stellte den Eltern das Museum vor. Der Leiter der Albert-Schweitzer-Schule, Richard Heigl, hob das produktive Zusammenspiel aller Beteiligten hervor. Die Schüler sangen zum Auftakt das Vier-Elemente-Lied: "Öffne Augen, Mund und Ohren" .

Zum Schluss präsentierten vier Mädchen, verkleidet als Wurzel der Erdwicht, Funki der Feuergeist, Aquarella die Wassernixe und Huja die Lufthexe, die Phantasiewesen der Elemente, ein Gedicht. Daraus ging hervor, dass alle vier Elemente gleich wichtig sind. Müsste man nur auf ein einziges dieser vier verzichten, wäre kein Leben möglich.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.