Schützenverein "Waldeslust" Randsberg besteht seit 45 Jahren - Erinnerungen an die Gründung
"Gemütlichkeit" hätte auch gepasst

Am 4. Mai 1969 wurde auf den Höhen des Randsberger der Schützenverein "Waldeslust" gegründet und er ist auch 45 Jahre danach noch nicht in die Jahre gekommen. In einer kleinen Feierstunde schwelgte man mit den verbliebenen Gründungsmitgliedern in Erinnerungen.

14 schießbegeisterte Randsberger, Bodenwöhrer und Brucker fanden sich im Frühjahr 1969 im Gasthaus Renner zusammen, um ihre Leidenschaft zu organisieren und in einen Schützenverein einzubinden. Vermutlich der Umgebung der idyllischen Bierwirtschaft geschuldet, fand man schnell den Vereinsnamen "Waldeslust" und mit Fritz Fischer den ersten Schützenmeister.

Ihn und weitere "Pioniere" aus dieser Zeit konnte der heutige Schützenmeister Lenz Bräu junior am Freitagabend zur Feier im kleinen Festzelt begrüßen. In seinen Rückblick nannte Bräu das Jahr 1973 als Entscheidendes in der Vereinshistorie. Just in diesem Jahr übernahm Sepp Renner die Amtsgeschäfte bei den Randsberger Schützen und behielt sie 37 Jahre. Erst ein schwerer Sportunfall Renners, der den weit über die Grenzen der Marktgemeinde hinaus geschätzten Funktionär zwar gewaltig bremste, aber nicht aufhalten konnte, brachte mit Lenz Bräu einen Wechsel in der Vereinsführung. Ein erster Vereinshöhepunkt war das zehnjährige Bestehen, dass man 1979 mit einem großangelegten Preisschießen feierte und 650 Schützen im Brucker Ortsteil begrüßen konnte.

Am 17. Juni segnete der damalige Brucker Pfarrer Hebauer die neue Vereinsfahne. Wie Bräu meinte, sei der bestehende Erfolg des kleinen Vereins, der großen Kameradschaft und dem Zusammenhalt zu verdanken. Stellvertretend für alle "Motoren" nannte er Vereinswirtin Maria Renner sowie Erni und Erich Kellner, der auch als sein Stellvertreter fungiert. Bürgermeister Hans Frankl merkte in seinem Grußwort an, dass auch der Vereinsname "Gemütlichkeit" zu den Randsberger Schützen gepasst hätte.

Mit sachlicher Ruhe und nicht viel Hektik habe der Verein die ersten 45 Jahre bravourös gemeistert, so der Sprecher. Der familiäre Umgang sei das Geheimrezept, das den Erfolg ermöglicht habe und er fühle sich bei den "Waldeslust-Schützen" immer wie zu Hause. Gauschützenmeister Harald Kaiser attestierte den Mitgliedern eine gelungene Mischung aus Geselligkeit und Sportlichen, die den Verein immer auf einem hohen Niveau gehalten hätten. Abschließend wurden die Gründungsmitglieder Fritz Fischer, Sepp Renner, Erich Vielberth, Gerhard Wilsdorf, Josef Reisinger und Nikolaus Baumgärtner für ihre 45-jährige Zugehörigkeit zum Schützenverein ausgezeichnet.
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