Schwandorf.
Tipps und Termine Qualifizierung zum Erlebnisbauern

Erlebnisbauern öffnen ihren Hof für unterschiedliche Zielgruppen. Diese können die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt mit allen Sinnen entdecken, praktische Fähigkeiten entwickeln und emotionale Kompetenzen stärken. Ob jung, ob alt, für jeden gibt es ein maßgeschneidertes Angebot. Mit dem Aufbau eines Erlebnisbauernhofes erschließen sich Landwirte neue Einkommensquellen, wobei Hofgröße und Bewirtschaftungsform kaum eine Rolle spielen.

Um gut vorbereitet zu sein, bietet die bayerische Landwirtschaftsverwaltung eine überregionale Qualifizierung an. In 16 Seminartagen über ein Jahr verteilt (Beginn Januar 2015) erwerben die Teilnehmer Wissen und Können zur Existenzgründung, Angebotsgestaltung, Erlebnispädagogik, Vermarktung und Vernetzung erlebnisorientierter Angebote. Die Teilnehmer werden bei der praktischen Umsetzung im eigenen Betrieb betreut. Am Ende der Qualifizierung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat "Erlebnisbauer" bzw. "Erlebnisbäuerin".

Bauern, aber auch Mitarbeiter und Partner können sich beim Infotag am 23. September über diese Erwerbskombination und die Qualifizierung informieren. Alle Personen, die sich als "Interessierte " gemeldet haben, erhalten zu dieser Veranstaltung eine schriftliche Einladung. Das zweitägige Grundlagenseminar "Einstieg in Einkommenskombinationen" muss bis zum Beginn des Seminars Erlebnisbauer absolviert sein. Anmeldung am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten, Regensburger Straße 51, 92507 Nabburg, Telefon 09433 / 896-321, Fax 09433 / 896-180. Anmeldeschluss ist am 4. September. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Zwischenfrüchte anbauen

Jetzt ist die Zeit für den Anbau von Zwischenfrüchten, rät das Landwirtschaftsamt. Verschiedene Artenzusammensetzungen, je nach Fruchtfolge im Betrieb, dienen vor allem der Verbesserung der Bodenstruktur. Bei Maisanbau auf Hangflächen ist zur Vermeidung von Bodenerosion unbedingt eine Mulchsaat anzustreben, heißt es in einer Mitteilung. Bei Spätsaaten ist Senf oder Phazelia vorzuziehen. Diese Mulchsaat wird auch im Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) gefördert. Die Winterbegrünung ist im neuen KULAP wieder vorgesehen. Nähere Informationen beim AELF Schwandorf, Dienststelle Nabburg, Telefon 09 43 38 96-0.
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