Schwierige Situation der 1. Mannschaft der DJK Ehenfeld-Massenricht - Keine Nachwuchsprobleme
Lage kontrovers diskutiert

Einen durchwachsenen Bericht gab Vorsitzender Alfred Schmalzl den Mitgliedern im DJK-Sportheim. Neben Bürgermeister Sepp Falk begrüßte er noch den gesamten Vorstand sowie die Ausschussmitglieder, Juniorentrainer und Betreuer.

In seinem Rückblick sprach er von verschiedenen Aktivitäten. Es gab von der Junioren- über die Damenabteilung bis zu den Alten Herren viele Veranstaltungen, die von DJK-Mitgliedern organisiert oder abgehalten wurden. Am Sportgelände sind einige kleinere Baumaßnahmen und Reparaturen angefallen, und nach längerer Zeit wurde das Sportheim wieder einmal von Einbrechern heimgesucht, wobei ein Schaden von rund 500 Euro entstand.

Wenig rosig stellt sich die momentane und zukünftige Situation in der Seniorenmannschaft dar, die zur Zeit gegen den Abstieg spielt und mit Spielermangel zu kämpfen hat. Trotzdem sollte der Erhalt der Kreisklasse das oberste Ziel der Mannschaft sein. Zum Ende dankte er den Vorstands- und Ausschussmitgliedern wie auch allen, die das ganze Jahr ihre Bereitschaft zur Mitarbeit gezeigt haben. Mit einem kurzen Ausblick auf dieses Jahr schloss er seinen Bericht.
Mit etwa 180 Euro Mehrausgaben gegenüber dem Vorjahr berichtete Hauptkassier Hermann Schlosser von einem ausgeglichenen Kassenstand. Nachdem er alle Einnahmen und Ausgaben aufgeschlüsselt hatte, bescheinigte ihm Kassenprüfer Berthold Maier wieder die einwandfreie Kassenführung.

Die Rückblicke der Spartenleiter eröffnete Brigitte Gnan für die Damengymnastikgruppe. Die vier Vorturnerinnen hatten bei ihren Übungsstunden wieder regen Zulauf von den 20 bis 25 Mitgliedern, und diverse Veranstaltungen sorgten zudem für viel Abwechslung.

Gute Beteiligung

Für die AH-Abteilung übernahm AH-Leiter Georg Kustner den Bericht. Einige AH-Spieler mussten im abgelaufenen Jahr bei der 1. Mannschaft aushelfen. In der Abteilung sind ansonsten 43 Personen registriert, und das Angebot beschränkt sich nicht nur noch auf Fußball. Es stehen auch Radfahren, Wandern und Skifahrten sowie in den Wintermonaten Skigymnastik mit jeweils guter Beteiligung auf dem Programm.

Gesamtjugendleiter Thomas Meier sprach für die Juniorenabteilung, unter der Fußball von der G- bis A-Jugend und Eltern-Kind-Turnen eingegliedert sind. Von Nachwuchssorgen könne er im Juniorenbereich nicht reden, denn der gesamte Ehenfelder Kindergarten sei bei einer der altersabhängigen Turngruppen aktiv, und alle haben großen Zulauf.
Die sportlichen Erfolge im Fußballbereich sind je nach Altersgruppe verschieden, wobei eine G-, eine F-, eine E- und zwei D-Juniorenteams im Spielbetrieb sind und noch eine Spielgemeinschaft bei den C-Junioren mit dem SV Kohlberg-Röthenbach besteht. Alle Teams beteiligten sich an Hallen- und Pokalturnieren und die siebentägige Fahrt in das Sport- und Feriendorf Inzell mit 44 Kindern sowie 33 Erwachsenen war ein tolles Erlebnis und ein Erfolg.

Frank Heindl brachte der Versammlung die Probleme im Seniorenbereich etwas näher. Eine 2. Mannschaft konnte für die aktuelle Saison schon nicht mehr gemeldet werden und weitere fünf Abgänge waren für die 1. Mannschaft fast nicht zu verkraften. Das Ergebnis ist der 12. Platz in der Kreisklasse mit akuter Abstiegsgefahr. Auch die Aussicht auf die kommende Saison ist alles andere als vielversprechend.

Zusammenhalt wichtig

Sepp Falk griff die angespannte Lage bei den Senioren auf und appellierte in seinem Grußwort an den Zusammenhalt. Das kleine Problem beim jüngsten Zuschuss der Stadt an die DJK wurde behoben, und er fügte hinzu, dass die DJK bei der Kommune als wirtschaftlicher Musterverein gesehen werde. Positiv stimme ihn trotz der schwierigen Situation der 1. Mannschaft die Entwicklung in der Jugendabteilung. Er sicherte die weitere Unterstützung der Stadt zu.
Im letzten Tagesordnungspunkt erläuterte Vorsitzender Alfred Schmalzl die schwierige Lage der 1. Mannschaft. Daraus entwickelte sich eine kontroverse Diskussion, bei der die eine oder andere mögliche Fehlentwicklung der vergangenen Jahre aufgeworfen wurde. Klaus Schlosser rief in diesem Zusammenhang auch die Dorfgemeinschaft ins Bewusstsein, deren Zusammenhalt hier auch einmal hinterfragt werden sollte.
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