Schwimmer Wolf mit Silber und Bronze

Berlin/Weiden. (mr) Seine guten Leistungen konnte am letzten Tag nur eine Erkältung stoppen. Der Altenstädter Schwimmer Philipp Wolf, der seit vergangenem Jahr für die SG Stadtwerke München startet, zeigte bei den deutschen Meisterschaften in Berlin weiter ansteigende Form. "Von den Zeiten her war das top", freute sich der 20-Jährige. "Leider bin ich am letzten Tag etwas krank geworden." Wolf sagte aus Vorsichtsgründen Starts ab, obwohl er sich für die Endläufe qualifiziert hatte.

Ganz besonders freute er sich in Berlin über den Teamerfolg mit den Münchnern. Die 4x200 Meter-Freistil-Staffel der SG (7:27,79 Minuten) holte hinter der SG Essen Silber. Dabei verbesserte Wolf seine eigene Bestleistung über die 200 Meter um fünf Sekunden auf 1:50,6 Minuten. "Das war ein Riesensprung. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet", erklärte der Student. Mit der 4x100 Meter-Freistil-Staffel landete er auf Rang drei, mit der 4x100 Meter-Lagen-Staffel auf Platz vier.

Siebter bei Deibler-Sieg


Auch in den Einzelwettbewerben stellte er seine Weiterentwicklung unter Beweis. Über die 50 Meter Freistil schlug Wolf (50:34) in einem starken Feld (Sieger: Steffen Deibler) als Siebter an. Über die 50 Meter Rücken landete er auf Rang acht (26:26).

Die Finalteilnahme über die 200 Meter Rücken hatte der Oberpfälzer sausen lassen, weil der Endlauf kurz nach den 100 Metern Freistil gestartet wurde. Bei den Finals über 100 Meter Rücken und Schmetterling am Sonntag hatte er sich krankheitsbedingt abgemeldet. Wolf: "Ich habe gemerkt, dass da nicht mehr viel gegangen wäre." Auch aus einem anderen Grund war er noch traurig: "Schade, denn am Sonntag war das ZDF live auf Sendung."
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