Sechs Vereine der Gruppe Jura pflegen Freundschaft bei einem gemeinsamen Konzert in Oed
Sänger holen Frühling in den Saal

"Lächeln bitte" - dieses fröhliche Lied hob zum Auftakt des jährlichen Treffens der sechs Vereine in der Sängergruppe Jura die Stimmung, obwohl alle bedauerten, den Chören nicht im Biergarten zuhören zu können. Sänger und Gäste rückten im Bayer-Saal zusammen und genossen einen bunten Melodienstrauß bei netter Unterhaltung.

Für den gastgebenden Sängerbund Oed hieß der Vorsitzende Karl Schmidt die große Schar willkommen. Der gemischte Chor bat dann unter Leitung von Regina Rösch um das "Lächeln" als seelischen Sonnenstrahl.

Von Liebe bis Enttäuschung reicht die Stimmung des Volkslieds "Horch, was kommt von draußen rein". Den Männergesangverein (MGV) Etzelwang unter Marco Brunner zog es mit der "Waldlust" und Hörnerklang ins Grüne, um dann die weite Reise zu den "Glocken von Rom" mit dem Tenorsolo ihres Dirigenten anzutreten.

"Kein schöner Land" passte genau zum Birglandverein MGV Fürnried unter Werner Müller und zur Veranstaltung. Der Liebe gehuldigt wurde mit "Rot sind die Rosen". Das Sommeransingen übernahm der gemischte Chor des MGV Hartmannshof unter Birgit Rösch mit dem mittelalterlichen "Kommt, ihr G'spielen" und fügte das italienische Tanzlied "An hellen Tagen" an. Die beiden gemischten Chöre vereinigten sich dann und beschworen unter Birgit Rösch den Frühling mit "Lieblich ergrünen" und "Wie schön blüht uns der Maien".
Die Pause füllten die Jura-Musikanten von Hans-Georg Pickel mit frischer Volksmusik aus. Dann drückte Weigendorfs Bürgermeister Georg Schmid, selbst Sänger in Högen, seine Freude über den guten Zuspruch aus. Das Zusammenkommen der Chöre seit Jahrzehnten festige die Freundschaft untereinander und gebe Kraft und Mut für die Zukunft.

Seine Kollegen Herbert Steinmetz, Sänger beim MGV Fürnried, und Jörg Fritsch aus Pommelsbrunn halten den Chorgesang in ihren Gemeinden für wichtig. "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrweg", diese Aussage traf Sängerkreisvorsitzender Jan Meier. Von den selten gewordenen gemeinsamen Auftritten ganzer Sängergruppen und der guten Organisation war er wie sein Pressereferent Hermann Hopfengärtner beeindruckt.

Den Melodienreigen führten der MGV Haunritz unter Robert Merkl mit dem mundartlichen "Derf i 's Diandl liabn" und dem flotten Lied über die "drei landenden Mädchen" fort. Der MGV Högen unter Gerhart Neubauer erinnerte mit dem revolutionären Lied "Die Gedanken sind frei" an den Widerstand gegen die frühere Obrigkeit und mit dem "König der Welt" an die Achtung der Mitmenschen.
Die vier Männerchöre vereinigten sich unter Leitung von Werner Müller zum mächtigen Klangkörper und sangen mit "Süß Liebe liebt den Mai" einen Shakespeare-Text. Frühlingsstimmung und Lebensmut drückte "So heiter wie der Sonnenschein" musikalisch aus.

Der Einsatz der beiden Gruppenchorleiter Birgit Rösch, vertreten durch Regina Rösch, und von Werner Müller wurde mit einem Präsent belohnt. Bei fröhlicher Blasmusik blieb dann die Sängerschar noch eine Weile beisammen.
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